Neue Daten von CryptoQuant sorgen für Verwirrung rund um die Menge an Bitcoin, die sich in den Händen von Langzeitinvestoren befindet. Laut Analyst Darkfost steigt die sogenannte Long-Term-Holder-Supply innerhalb kurzer Zeit von 15 Millionen auf 15,8 Millionen BTC, doch dieser Sprung erweist sich größtenteils als technischer Natur. Die Ursache liegt in einer enormen internen Verschiebung von fast 800.000 Bitcoin durch Coinbase Ende November vergangenen Jahres.
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Coinbase-Transaktion verzerrt On-Chain-Daten
Laut Darkfost zerstört Coinbase im November alte LTH-UTXOs und erstellt neue Outputs, während Bitcoin bei rund 85.000 US-Dollar gehandelt wird. Dadurch werden mehrere Datensätze auf verschiedenen Analyseplattformen vorübergehend verzerrt.
Betroffen sind unter anderem Statistiken zum UTXO-Alter, realisierten Wert, Handelsvolumen sowie das Verhältnis zwischen Short-Term-Holdern und Long-Term-Holdern. Da diese neuen Outputs inzwischen etwa sechs Monate alt sind, wechseln sie automatisch von der STH-Kategorie in die LTH-Kategorie.
Dies verursacht laut dem Analysten einen künstlichen Anstieg des gesamten Bitcoin-Bestands, der von Langzeitinhabern gehalten wird. Allein in den vergangenen zwei Tagen steigt dieser Bestand um rund 800.000 BTC.
Tatsächlicher Trend bleibt positiv für Bitcoin
Obwohl die Rohdaten einen explosiven Anstieg zeigen, vermittelt eine angepasste Grafik ein realistischeres Bild. Darin filtert Darkfost die Coinbase-Bewegung aus den Datensätzen heraus. Laut diesen bereinigten Daten wächst die Menge an Bitcoin in den Händen von Langzeitinvestoren weiterhin stetig.
Der Trend scheint sich in den vergangenen Tagen sogar zu stabilisieren. Das deutet darauf hin, dass viele Investoren ihre Bitcoin trotz der starken Kursschwankungen der vergangenen Monate weiterhin halten.
Auf der ersten Grafik von CryptoQuant steigt die LTH-Supply abrupt auf 15,8 Millionen BTC, während sich der Bitcoin-Kurs im Bereich von 76.000 bis 78.000 US-Dollar bewegt. Die zweite Grafik zeigt, dass das tatsächliche Wachstum deutlich gradueller verläuft, sobald die Coinbase-Verschiebung außer Betracht gelassen wird.
Nicht jede Plattform verwendet dieselbe Methode
Der Übergang von einem Short-Term-Holder zu einem Long-Term-Holder erfolgt nicht überall zum gleichen Zeitpunkt. Die meisten Plattformen verwenden einen Zeitraum von etwa 150 bis 155 Tagen, bevor Bitcoin als langfristiger Besitz gilt.
Glassnode arbeitet laut Darkfost mit einem Übergangsfenster von etwa zehn Tagen. Dadurch verarbeitet diese Plattform den Anstieg bereits schrittweise seit Mitte April statt in einem einzigen großen Sprung.
Die Situation zeigt, wie empfindlich On-Chain-Statistiken auf große interne Transaktionen von Börsen reagieren können. Ohne Kontext können solche Bewegungen ein falsches Bild vom Verhalten der Investoren und vom Zustand des Marktes vermitteln.
CryptoQuant meldet, dass mehrere Datensätze durch die Coinbase-Aktivität beeinflusst wurden.
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