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Italien und Kryptowährung: Noch immer keine glückliche Kombination
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Italien und Kryptowährung: Noch immer keine glückliche Kombination

Kürzlich wurde bekannt, dass sich Bitvavo in Spanien als VASP registriert hat. Gute Nachrichten für den Kryptomarkt, da ein großes Land wie Spanien Kryptowährungen schnell annehmen sollte. Das würde sich positiv auf die Kurse auswirken, was nicht nur für Spanien, sondern auch für Italien gilt. Bis heute scheinen Italien und Kryptowährungen jedoch keine glückliche Kombination zu sein.

Potenzielle hohe Geldstrafen

In Italien ist es möglich, mit Kryptowährungen zu handeln, aber viele Kritiker haben Bedenken hinsichtlich der Sicherheit geäußert. Die Regierung ist diesen Bedenken nun gefolgt und hat ein Dekret entworfen, das potenziell hohe Geldstrafen vorsieht. Diese Strafen werden Börsen auferlegt, die ihre Kunden nicht ausreichend schützen.

Dieses neue Dekret richtet sich jedoch auch gegen Marktmanipulation. Auf dem Kryptomarkt ist es relativ einfach, Kurse zu manipulieren, und die italienische Regierung möchte dem ein Ende setzen. Die Nachrichtenagentur Reuters hat das Dekret einsehen können und spricht von sehr hohen Geldstrafen, die bis zu 5 Millionen Euro betragen können.

Wichtige Rolle der Finanzaufsichtsbehörde

Die Regierung in Italien beschäftigt sich schon seit längerer Zeit mit Kryptowährungen. Der Kryptomarkt kann äußerst interessant sein, bringt aber auch erhebliche Risiken mit sich. Um diese Risiken weiter zu minimieren, hat die Regierung der Finanzaufsichtsbehörde Consob eine wichtige Aufgabe übertragen. Diese Behörde soll die Börsen, mögliche Marktmanipulationen und Insiderhandel überwachen.

Stellt Consob in Zukunft ein Vergehen fest, kann dies für die betreffende Partei oder Institution teuer werden. Die niedrigste Strafe wird laut Reuters etwa 5.000 Euro betragen, während die höchsten Strafen bis zu 5 Millionen Euro betragen können.

Wenige italienische Investitionen

Es ist bemerkenswert, dass sich die italienische Regierung so intensiv mit Kryptowährungen beschäftigt. Untersuchungen haben gezeigt, dass nur 2 % aller italienischen Haushalte Kryptowährungen besitzen. In den meisten Fällen handelt es sich dabei auch noch um eine „durchschnittlich bescheidene Menge“. Selbst diese relativ kleine Gruppe will die Regierung in Italien also noch besser schützen.

Für Kryptounternehmen und -börsen ist Italien auch nicht das einfachste Land. Um eine Börse im Land registrieren zu können, muss ein Unternehmen zahlreiche strenge Anforderungen erfüllen. Dennoch sind inzwischen viele Unternehmen genehmigt worden, aber die Regierung scheint dem nun einen Riegel vorzuschieben. Das neue Dekret könnte eine völlig neue Dynamik im Kryptomarkt in Italien einleiten.

Breitere Akzeptanz

Weltweit ist eine auffällige Tendenz zu beobachten. Immer mehr Länder beschäftigen sich intensiv mit Kryptowährungen oder erweitern die Kryptomöglichkeiten im eigenen Land. Dies zeigt sich unter anderem an den Bitcoin-ETFs, die bereits in den USA und Australien genehmigt wurden. Dies deutet auf eine breitere Akzeptanz von Kryptowährungen hin, was gute Nachrichten für die Zukunft von Kryptowährungen, Blockchain-Technologie und die verschiedenen Kurse wäre. Die Zeit wird zeigen, wie Länder wie Italien in den kommenden Jahren mit Kryptowährungen umgehen werden.

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