Der Kryptomarkt zeigt sich überraschend stabil, obwohl die geopolitischen Spannungen rund um Iran zunehmen. Laut der Handelsfirma QCP reagieren Bitcoin und Ethereum zwar auf die Nachricht eines US-Angriffs, doch eine echte Panik bleibt aus. Anleger scheinen vorsichtiger positioniert als bei früheren Schocks, während der Optionsmarkt sogar auf eine mögliche Erholung im März hindeutet.
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Kurzer Schock nach US-Angriff
Am vergangenen Samstag sorgte ein US-Angriff auf Iran kurzfristig für Druck am Markt. Bitcoin fiel auf 63.000 US-Dollar, während Ethereum 1.910 US-Dollar erreichte. Kurz darauf erholten sich beide Kryptowährungen und bewegten sich wieder innerhalb ihrer bestehenden Handelsspanne. Zuvor war der Bitcoin-Kurs unter 64.000 US-Dollar gefallen, was die Sensibilität gegenüber geopolitischen Ereignissen unterstreicht.
Laut QCP führte die Nachricht zu rund 300 Millionen US-Dollar an Long-Liquidationen. Das ist zwar erheblich, bleibt jedoch deutlich unter dem chaotischen Positionsabbau Anfang Februar. Die relativ ruhige Marktreaktion deutet darauf hin, dass Händler mit geringerer Hebelwirkung ins Wochenende gegangen sind.
Auffällig ist zudem, dass Bitcoin möglicherweise Konkurrenz als sogenannter „Weekend Macro Hedge“ bekommt. QCP beobachtet Kapitalzuflüsse in Alternativen wie tokenisiertes Gold, das ebenfalls rund um die Uhr handelbar ist.
Optionsmarkt bleibt kontrolliert
Auch am Derivatemarkt bleibt die Reaktion moderat. Die eintägige implizite Volatilität steigt kurzfristig auf 93 %, doch die breitere Volatilitätsstruktur bleibt stabil. Kurzfristige implizite Volatilitäten haben Schwierigkeiten, dauerhaft über 60 zu steigen, und die Bewegung fällt weniger heftig aus als bei einem vergleichbaren Kursniveau in der Vorwoche.
Gleichzeitig positionieren sich einige Händler für eine mögliche Erholung. In der Optionsbörse tauchen Käufer von unter anderem 1.000 Kontrakten BTC 27MAR26 74k Calls und 4.000 Kontrakten BTC 27MAR26 75k Calls auf. Das deutet auf Wetten hin, die auf einen Anstieg in Richtung 74.000 bis 75.000 US-Dollar im weiteren Monatsverlauf setzen.
Nach fünf aufeinanderfolgenden Verlustmonaten wächst damit die Spekulation auf eine technische Gegenbewegung. QCP verweist auf einen ähnlichen Angriff im Juni des vergangenen Jahres, nach dem Bitcoin zunächst unter 100.000 US-Dollar fiel, sich anschließend erholte und später sogar auf 123.000 US-Dollar stieg.
Geopolitik bleibt entscheidend
Trotz der relativen Erholung mahnt QCP zur Vorsicht. Entscheidend bleibt, ob der Konflikt begrenzt bleibt oder weiter eskaliert. Eine zentrale Rolle spielen dabei die Reaktion Irans sowie die Kontrolle der USA über wichtige Schifffahrtsrouten wie die Straße von Hormus.
Solange eine breitere Eskalation ausbleibt, scheint der Kryptomarkt seine aktuelle Handelsspanne zu verteidigen. Kommt es jedoch zu neuen geopolitischen Schocks, könnte die Volatilität schnell zurückkehren.
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