Der Bitcoin-Kurs liegt derzeit bei 63.700 US-Dollar, ein Anstieg von 0,5% in den vergangenen 24 Stunden. Dennoch ist das Bild für Juni wenig rosig: Wenn der Monat so endet, wird es die schlechteste Juni-Performance für Bitcoin seit 2022. Das war auch das letzte Bärenmarktjahr. Historische Daten geben zudem ein deutliches Bild davon, was Anleger in den kommenden Monaten erwarten können.
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Sommer ist bekannt für geringe Volatilität
Wer die monatlichen Renditen von Bitcoin über die vergangenen Jahre betrachtet, sieht ein wiederkehrendes Muster. Juli, August und September sind in der Regel ruhige Monate für den Kryptowährungsmarkt. Die geringere Liquidität im Sommer sorgt historisch gesehen dafür, dass große Kursbewegungen ausbleiben. Im Durchschnitt bringt Juli noch ein bescheidenes Plus von 7,60%, aber August und September sind traditionell negative Monate mit durchschnittlich +1,12% bzw. -3,08%.
Das Fehlen großer institutioneller Akteure während der Sommerperiode spielt dabei eine Rolle. Weniger Handelsvolumen bedeutet oft weniger spektakuläre Bewegungen, sowohl nach oben als auch nach unten. Für Anleger, die auf eine schnelle Erholungsbewegung nach einem schwierigen Juni hoffen, ist das historische Bild also wenig ermutigend auf kurze Sicht.
Oktober als möglicher Wendepunkt im vierjährigen Zyklus
Es wird erst interessanter Richtung viertes Quartal. Oktober zeigt im Durchschnitt über die Jahre eine Rendite von immerhin +19,92%, gefolgt von November mit durchschnittlich +41,12%. Kryptowährungsanalyst Daan äußert eine ähnliche Erwartung:
Auffällig ist, dass Oktober auch der Zeitpunkt ist, an dem gemäß dem vierjährigen Bitcoin-Zyklus ein möglicher Boden in einem Bärenmarkt erwartet wird. Wenn sich dieses Muster wiederholt, würde die aktuelle Korrekturphase noch einige Monate anhalten können, bevor eine neue Erholung einsetzt. Bereits zuvor zeigte sich, dass Bitcoin-ETFs ebenfalls unter Druck stehen, mit Abflüssen von 214 Millionen US-Dollar. Ob der Markt tatsächlich im Oktober einen Boden setzt, bleibt Spekulation, aber die historischen Zahlen bieten zumindest einen Anhaltspunkt für Anleger, die den längeren Zeitraum im Blick behalten.
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