Im Base-Netzwerk kommt es erneut zu einem größeren Exploit. Laut dem Sicherheitsunternehmen Cyvers wird das Protokoll Foom Club von einem bösartigen Smart Contract getroffen, wodurch Token im Wert von Hunderttausenden US-Dollar entwendet werden. Der Angreifer verschiebt die Beute rasch über eine Bridge zu Ethereum und tauscht sie dort in ETH um.
Ethereum ist erhältlich bei Bitvavo und Bybit.
Milliarden FOOM-Token erbeutet
Cyvers registriert eine verdächtige Transaktion auf Base, bei der eine Adresse – zuvor über Binance finanziert – ein manipuliertes Contract einsetzt. Mit diesem Contract entzieht der Angreifer dem Projekt „Foom Club: FOOM.Cash Lottery“ insgesamt 4.588.196.709.531 FOOM-Token.
Der Angriff führt laut den veröffentlichten Daten zu einem geschätzten Schaden von 422.676,34 US-Dollar. Kurz darauf transferiert der Hacker die Beute über die LayerZero-Bridge in das Ethereum-Netzwerk. Dort werden die Token in ETH getauscht.
Derzeit verbleiben 161 ETH im Wert von rund 332.000 US-Dollar in einer Wallet, die unter Kontrolle des Angreifers steht. Die Meldung von Cyvers ist hier einsehbar:
Schnelle Bridge zu Ethereum
Die Geschwindigkeit der Operation ist bemerkenswert. Unmittelbar nach dem Deployment des bösartigen Contracts erfolgt die Extraktion der Token. Anschließend nutzt der Angreifer eine Cross-Chain-Bridge, um die Mittel nach Ethereum zu transferieren – eine gängige Taktik, um Spuren zu verwischen und Liquidität zu sichern.
Auf Ethereum angekommen, werden die Token in ETH umgewandelt, wodurch die ursprünglichen FOOM-Token schwerer nachzuverfolgen sind. Derartige Angriffe verdeutlichen erneut, wie anfällig kleinere Protokolle sein können, wenn Smart Contracts nicht ausreichend abgesichert sind.
Base erneut Ziel von Angriffen
Das Base-Netzwerk verzeichnet in den vergangenen Monaten ein starkes Wachstum der Aktivität, zieht damit jedoch auch vermehrt Angreifer an. Exploits durch Manipulation von Smart Contracts bleiben ein wiederkehrendes Risiko im DeFi-Sektor.
Nutzer sollten insbesondere bei neuen oder weniger bekannten Projekten wachsam sein, vor allem wenn diese komplexe Contract-Logik oder Lotteriemechanismen einsetzen. In diesem Fall führte eine einzelne Schwachstelle zu einem Schaden von über 400.000 US-Dollar.
