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JPMorgan: Bitcoin-Miner seit fünf Monaten unter den Produktionskosten
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JPMorgan: Bitcoin-Miner seit fünf Monaten unter den Produktionskosten

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Laut einem neuen Bericht von JPMorgan befindet sich der Bitcoin-Miningmarkt seit Monaten in schwerem Fahrwasser. Der Bitcoin-Kurs liegt bereits fünf Monate in Folge unter den geschätzten Produktionskosten von etwa 78.000 $, während der Kurs derzeit bei rund 62.000 $ notiert, einem Rückgang von 2,9 % in den letzten 24 Stunden. Damit erwirtschaften schätzungsweise 20 % der Miner bei jedem geschürften Coin einen Verlust.

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Miner verkaufen mehr Bitcoin als je zuvor

Die verschlechterten Marktbedingungen zwingen Mining-Unternehmen zu drastischen Maßnahmen. Börsennotierte Mining-Unternehmen verkaufen im ersten Quartal 2026 gemeinsam mehr als 32.000 BTC, um ihren Betrieb zu finanzieren. Das ist mehr als die Gesamtmenge, die sie im gesamten Jahr 2025 veräußerten. Der Druck auf die Branche ist damit größer denn je.

Die Grafik von JPMorgan zeigt deutlich, wie sich Marktpreis (schwarze Linie) und Produktionskosten (blaue Linie) in den vergangenen Jahren immer weiter angenähert haben und der Marktpreis inzwischen sogar darunter gefallen ist. Dieses Muster setzt weiteren Abwärtsdruck auf den Bitcoin-Kurs, nicht zuletzt weil die Miner gezwungen sind, ihre Reserven zu liquidieren.

Volatile Hashrate, solange der Kurs niedrig bleibt

JPMorgan erwartet, dass die Hashrate und die Mining-Difficulty stark volatil bleiben, solange Bitcoin unter den Produktionskosten handelt. Größere und häufigere Schwankungen sind laut der Bank zu erwarten. Das macht die Situation für kleinere und weniger effiziente Miner noch unsicherer, da sie über geringere finanzielle Puffer verfügen, um längere Verlustphasen abzufedern.

Inzwischen bleibt der breitere Markt angespannt. So zeigen Bitcoin-ETFs einen Abfluss von 82 Millionen US-Dollar und der Bitcoin-Kurs steht seit längerem unter Druck. Dennoch sind auch positive Signale großer Käufer zu erkennen, die auf diesen Niveaus einsteigen. Ob das ausreicht, um Miner aus der Gefahrenzone zu holen, bleibt abzuwarten.

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