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Russland beschränkt Kryptowährungen für normale Anleger auf Bitcoin, Ethereum und USDT
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Russland beschränkt Kryptowährungen für normale Anleger auf Bitcoin, Ethereum und USDT

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Die russische Zentralbank möchte gewöhnliche, nicht qualifizierte Anleger auf nur drei Kryptowährungen beschränken: Bitcoin, Ethereum und USDT. Erster Vizegouverneur Vladimir Chistyukhin der Zentralbank gibt dies bekannt und erklärt, dass es vorerst keine Pläne gebe, diese Liste zu erweitern. Gleichzeitig kündigt Russland eine jährliche Kaufgrenze von rund 4.100 US-Dollar pro gewöhnlichem Anleger über einen Broker oder eine Exchange an.

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Nur die liquidesten Münzen erlaubt

Laut Chistyukhin seien Kryptowährungen von Natur aus risikoreiche und stark volatile Instrumente. Das sei der Hauptgrund, warum die Zentralbank die Auswahl für nicht-professionelle Anleger auf die drei liquidesten Optionen auf dem Markt beschränken wolle. Bitcoin steht derzeit bei 61 US-DollarK, ein Rückgang von 1,9% in den letzten 24 Stunden, was die Volatilität, vor der die Zentralbank warnt, gut veranschaulicht.

Interessant ist, dass USDT trotzdem auf der genehmigten Liste steht, obwohl Chistyukhin selbst vor den Risiken warnt, die mit diesem Stablecoin verbunden sind. So weist er darauf hin, dass der Herausgeber von USDT Wallets einfrieren kann, was ein zusätzliches Risiko für russische Nutzer darstellt. Mehr Hintergrund zu Kryptowallets und den damit verbundenen Risiken erfahren Sie auf dieser Seite.

Jährliches Kauflimit für gewöhnliche Anleger

Neben der Beschränkung verfügbarer Münzen führt Russland auch eine finanzielle Obergrenze ein. Gewöhnliche Anleger dürfen pro Jahr maximal rund 4.100 US-Dollar an Kryptowährungen über einen Broker oder eine Exchange kaufen. Dies ist Teil der ersten Phase der neuen Regulierung rund um digitale Währungen in Russland.

Die Maßnahmen ordnen sich in einen breiteren Trend ein, bei dem Länder den Zugang von Retail-Anlegern zu Kryptowährungen zunehmend strenger überwachen. Russland wählt dabei einen vorsichtigen Ansatz: zunächst eine schmale Liste erlaubter Münzen, mit der Möglichkeit, diese später zu erweitern, wenn die Regulierung weiter Gestalt annimmt. Ob das Land diesen Schritt tatsächlich geht, bleibt vorerst unklar. Unterdessen bleibt der Kryptomarkt weltweit in Bewegung, wobei auch Diskussionen über den Wert von Ethereum und das Verhalten großer Bitcoin-Inhaber die Agenda bestimmen.

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