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Web3 ist tot, nur DeFi und DePIN bleiben uebrig
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Web3 ist tot, nur DeFi und DePIN bleiben uebrig

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Die Kryptowaehrungsbranche durchlebt derzeit eine Identitätskrise, bei der die Zukunft von Web3 in Frage steht. Kyle Samani, Mitbegründer von Multicoin Capital und Vorsitzender von Forward Industries, schlägt Alarm mit einer scharfen These: Web3 sei nicht mehr lebensfähig. Laut Samani bleiben nur zwei Segmente wirklich relevant: dezentrale Finanzierung (DeFi) und dezentrale physische Infrastruktur (DePIN).

Diese Aussage berührt ein größeres Problem, das die Branche derzeit durchmacht. Eli Ben-Sasson, CEO von StarkWare und Mitentwickler von Zcash und StarkWare, gibt an, dass Kryptowaehrungen einen grundlegenden Wandel erfahren. Während früher Pioniere und Puristen das Feld bestimmten, sehen wir nun, dass diese OGs die Branche verlassen, während traditionelle Fintechs und große institutionelle Akteure endlich Interesse zeigen. Dieser paradoxe Moment stellt eine Bedrohung für die Kernnarrative dar, auf denen Kryptowaehrungen aufgebaut sind.

Die Migration von Pionieren zum Mainstream

Die Ironie dieses Übergangs ist nicht zu übersehen. Kryptowaehrungen entstanden als Rebellion gegen das Finanzestablishment, aber nun arbeitet sich dasselbe Establishment in das Ökosystem hinein. Die frühen Gläubigen und Erbauer sehen ihre Ideale angegriffen und wählen den sicheren Weg, während die Wall Street und traditionelle Banken endlich ihre Skepsis überwinden.

Diese demografische Verschiebung wirft grundlegende Fragen auf: Wozu war die Web3-Erzählung eigentlich gedacht? Wenn die ursprünglichen Evangelisten gehen und die Institutionen ankommen, welche Werte sind dann wirklich übriggeblieben? Es scheint, dass nur die praktischsten Anwendungen ihren Boden behalten.

DeFi und DePIN als einzige Überlebende

Samanis Fokus auf DeFi und DePIN legt nahe, dass nur Projekte mit konkretem, greifbarem Nutzen zukunftsfähig sind. DeFi bietet Ersatz für traditionelle Finanzdienstleistungen ohne Zwischenhändler, während DePIN physische Netzwerke bereitstellt, die echte Arbeit leisten. Dies sind keine konzeptionellen Experimente mehr, sondern ausgereifte Anwendungen mit echter wirtschaftlicher Wirkung.

Die Frage, die nun im Raum steht, ist, ob diese beiden Säulen ausreichend Tragfähigkeit für ein ganzes Ökosystem bieten. In der Zwischenzeit erlebt der Kryptomarkt einen Moment, in dem die Stabilität in die Branche zurückzukehren scheint.

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