Frankreich wird erneut von einem gewalttätigen Vorfall rund um Kryptowährungen erschüttert. Dieses Mal richten Kriminelle ihre Aufmerksamkeit auf die Ehefrau von Sébastien Borget, Mitgründer und COO der Metaverse-Plattform The Sandbox. Der Entführungsversuch findet an ihrem Wohnhaus in Seine-et-Marne statt und passt laut französischen Medien zu einem starken Anstieg kryptobezogener Entführungen im Land.
Entführungsversuch am Wohnhaus des The-Sandbox-Mitgründers
Laut Le Journal du Dimanche erschien am Dienstagabend ein Verdächtiger verkleidet als Paketbote am Wohnhaus von Sébastien Borget. Der Mann trug eine Lieferweste und eine Kartonschachtel, um Vertrauen zu erwecken.
Als Borgets Ehefrau das Tor öffnet, stürmen fünf maskierte Personen auf das Grundstück. Die Gruppe versucht, sie gewaltsam in ein Fahrzeug zu zwingen.
Nachbarn hören jedoch ihre Schreie und greifen sofort ein. Dadurch fliehen die Angreifer, bevor die Entführung erfolgreich durchgeführt werden kann.
Zwei Verdächtige werden kurz darauf von der französischen Polizei festgenommen. Vier weitere Beteiligte sind weiterhin flüchtig.
Bei den Festnahmen finden die Beamten unter anderem eine Attrappenwaffe, Kabelbinder und Sturmhauben. Die französischen Sicherheitsbehörden leiten inzwischen die Ermittlungen.
Frankreich verzeichnet starken Anstieg kryptobezogener Gewalt
Laut ersten Ermittlungsergebnissen steht der Angriff möglicherweise im Zusammenhang mit Kryptowährungsbeständen des Opfers und ihres Umfelds.
Sébastien Borget ist Mitgründer von The Sandbox, einer blockchainbasierten Metaverse-Plattform auf Ethereum, auf der Nutzer digitale Welten mit NFTs und dem SAND-Token erstellen und handeln.
Der Fall ist kein Einzelfall. Französische Behörden registrieren seit Anfang 2026 bereits 41 Entführungen oder Entführungsversuche, die mit Kryptowährungen in Verbindung gebracht werden.
Seit 2023 zählt Frankreich laut der nationalen Kriminalpolizei sogar 135 vergleichbare Fälle. Damit ist das Land inzwischen zum europäischen Zentrum für kryptobezogene Entführungen und Hausüberfälle geworden.
Kriminelle richten sich zunehmend gegen Krypto-Besitzer
In den vergangenen Monaten wurden mehrere auffällige Fälle bekannt. Im April zwangen bewaffnete Kriminelle eine französische Familie dazu, Kryptowährungen im Wert von rund 820.000 US-Dollar zu übertragen.
Bereits Anfang dieses Jahres richteten sich Angreifer außerdem gegen die schwangere Tochter des Paymium-CEO Pierre Noizat sowie gegen den Leiter von Binance France.
Während der Paris Blockchain Week 2026 kündigte die französische Regierung inzwischen zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen für Personen aus dem Kryptowährungssektor an. Dazu gehört unter anderem eine spezielle Präventionsplattform für Unternehmer und Investoren. Die Vorfälle passen zu einem breiteren Anstieg von Krypto-Betrug und Sicherheitsrisiken innerhalb des Sektors.
Die Vorfälle zeigen erneut, dass der steigende Wert digitaler Vermögenswerte auch neue Sicherheitsrisiken für prominente Persönlichkeiten innerhalb des Kryptowährungsmarktes mit sich bringt. Kürzlich verlor zudem ein Krypto-Investor Millionen über Kraken- und Coinbase-Konten.
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