China geht härter gegen ausländische Handelsplattformen vor, die ohne Lizenz auf dem lokalen Markt aktiv sind. Die chinesische Aufsichtsbehörde CSRC kündigt strenge Maßnahmen gegen Tiger Brokers, Futu Securities und Longbridge Securities an. Laut den Behörden verstoßen die Unternehmen gegen mehrere Finanzvorschriften, indem sie chinesischen Anlegern illegal grenzüberschreitende Handelsdienstleistungen anbieten.
Der Eingriff könnte große Auswirkungen auf chinesische Investoren haben, die über ausländische Apps mit US-Aktien handeln. Gleichzeitig sehen einige Marktbeobachter Chancen für zentralisierte Kryptowährungsbörsen und Onchain-Handelsplattformen, die Zugang zu US-Aktien anbieten.
China geht gegen ausländische Handelsplattformen vor
Laut der China Securities Regulatory Commission haben Tiger Brokers, Futu Securities und Longbridge Securities ohne Genehmigung Dienstleistungen rund um Aktienhandel, Futures und Fonds für Nutzer auf dem chinesischen Festland angeboten. Dabei sollen die Unternehmen Kunden über Websites und Apps angeworben haben, ohne über die erforderlichen Lizenzen zu verfügen.
Die Aufsichtsbehörde erklärt, dass sämtliche illegalen Einnahmen der betroffenen Unternehmen beschlagnahmt werden könnten. Darüber hinaus drohen zusätzliche Sanktionen. Die Maßnahmen sind Teil eines größeren Aktionsplans, der gemeinsam mit acht weiteren Regierungsbehörden entwickelt wurde.
Dieser Plan soll innerhalb von zwei Jahren illegale grenzüberschreitende Finanzdienstleistungen vollständig beenden. Während dieser Übergangsphase dürfen bestehende Kunden lediglich Positionen verkaufen und Geld abheben. Neue Käufe oder Einzahlungen werden verboten.
Die chinesische Regierung veröffentlichte die Details des Plans über die People’s Daily.
Investoren suchen möglicherweise nach Alternativen
Die strengeren Vorschriften könnten die Art und Weise, wie chinesische Anleger Zugang zu ausländischen Märkten erhalten, erheblich verändern. Viele Nutzer verwendeten gerade ausländische Broker, um einfacher US-Aktien kaufen zu können.
Da diese Zugangswege zunehmend geschlossen werden, richten einige Marktkenner ihren Blick auf alternative Lösungen innerhalb von Krypto und Blockchain. Vor allem zentralisierte Börsen und Onchain-Plattformen, die tokenisierte US-Aktien unterstützen, könnten von den neuen Vorschriften profitieren – insbesondere jetzt, da die SEC den Handel mit tokenisierten Aktien über DeFi-Plattformen prüft.
Obwohl China Kryptoaktivitäten jahrelang stark eingeschränkt hat, bleibt die Nachfrage nach ausländischen Investitionen bestehen. Dadurch könnte das Interesse an digitalen Handelsformen steigen, die sich über traditionelle Finanzinfrastrukturen schwerer kontrollieren lassen.
Übergangsfrist von zwei Jahren
Laut den chinesischen Behörden wird es eine Übergangsfrist von zwei Jahren geben, in der bestehende Anleger ihre Positionen abbauen können. Danach müssen ausländische Broker ihre Websites, Apps und unterstützenden Server vollständig für Nutzer innerhalb Chinas abschalten.
Die Aufsichtsbehörde betont, dass sich die Maßnahmen gegen illegale Dienstleistungen richten und nicht gegen legale Investitionswege wie QDII-Produkte, Stock-Connect-Programme und andere genehmigte Kanäle für Auslandsinvestitionen.
Dennoch zeigt der Schritt erneut, dass China mehr Kontrolle über Kapitalströme und ausländische Finanzplattformen gewinnen will. Das könnte nicht nur Auswirkungen auf traditionelle Broker haben, sondern auch darauf, wie sich digitale Finanzmärkte in den kommenden Jahren entwickeln.
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