Die Diskussion rund um Quantencomputer und Bitcoin erhält eine neue Wendung. Forscher betrachten zunehmend ernsthaft Möglichkeiten, BTC vor zukünftigen technologischen Durchbrüchen zu schützen. Ein neuer Vorschlag des Investmentunternehmens Paradigm stellt eine bemerkenswerte Lösung vor, mit der Inhaber ihre Bitcoin sichern können, ohne Transaktionen durchzuführen oder ihre Privatsphäre aufzugeben.
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Neue Methode, um Besitz ohne Transaktionen nachzuweisen
Der Forscher Dan Robinson präsentiert das Konzept der Provable Address Control Timestamps, kurz PACTs. Mit dieser Methode können Bitcoin-Inhaber nachweisen, dass sie die Kontrolle über eine Wallet besitzen, ohne Coins zu bewegen oder sichtbar auf der Blockchain aktiv zu sein.
Die Idee reagiert auf ein mögliches Zukunftsszenario, in dem leistungsstarke Quantencomputer private Schlüssel knacken können. In diesem Fall würden Wallets mit sichtbaren öffentlichen Schlüsseln anfällig für Angriffe werden. Über PACTs können Nutzer bereits jetzt einen Nachweis hinterlegen, dass sie Eigentümer sind, sodass sie ihre Guthaben später auf sichere Weise geltend machen können. Die sichere Aufbewahrung von Kryptowährungen bleibt dabei essenziell, wie in diesem Leitfaden zu Krypto-Wallets erläutert wird.
Weitere Details zu dem Vorschlag finden Sie über Paradigm.
Großes Dilemma innerhalb der Bitcoin-Welt
Die mögliche Einführung von Quantencomputern sorgt bereits seit längerem für Diskussionen. Eine der vorgeschlagenen Lösungen ist eine Protokollanpassung, bei der alte, anfällige Adressen künftig nicht mehr verwendet werden können. Dies würde jedoch bedeuten, dass Langzeitinhaber ihre Bitcoin bewegen müssen oder das Risiko eingehen, ihre Guthaben zu verlieren.
Dies führt zu einem schwierigen Dilemma. Viele frühe Investoren, darunter vermutlich auch Satoshi Nakamoto mit schätzungsweise rund 75 Milliarden US-Dollar in Bitcoin, haben ihre Wallets jahrelang unangetastet gelassen. Eine verpflichtende Maßnahme könnte ihre Anonymität aufheben.
PACTs versuchen, dieses Problem zu umgehen, indem sie eine stille und kostengünstige Alternative bieten. Nutzer können einen kryptografischen Nachweis über Zeitstempel auf der Bitcoin-Blockchain hinterlegen, ohne dass jemand weiß, welche Adressen damit verbunden sind. Gleichzeitig wächst die Aufmerksamkeit für Sicherheit durch jüngste Entwicklungen wie den starken Anstieg von Krypto-Hacks.
Vorbereitung auf eine unsichere Zukunft
Obwohl Quantencomputer, die eine direkte Bedrohung darstellen, noch nicht existieren, wächst die Dringlichkeit, vorbereitet zu sein. In einem extremen Szenario könnten Hunderte Milliarden US-Dollar an Bitcoin anfällig für Diebstahl werden.
Mit PACTs können Nutzer gewissermaßen bereits eine Art Versicherung für die Zukunft abschließen. Das System erfordert derzeit keine Anpassungen am Bitcoin-Netzwerk, kann jedoch später als Teil eines größeren Upgrades integriert werden. Diese Art von langfristigen Entwicklungen passt zu umfassenderen Marktanalysen wie den jüngsten Aussichten für Bitcoin.
Es gibt auch Einschränkungen bei dem Vorschlag. So ist nicht sicher, ob diese Lösung jemals offiziell eingeführt wird. Dennoch kann es laut den Forschern sinnvoll sein, bereits jetzt Maßnahmen zu ergreifen, gerade weil die Kosten niedrig und die potenziellen Auswirkungen groß sind.
Die Entwicklung zeigt, dass sich der Bitcoin-Sektor zunehmend auf langfristige Risiken konzentriert, bei denen nicht nur Marktbewegungen, sondern auch technologische Bedrohungen eine Rolle spielen. Weitere Hintergründe zu den Grundlagen finden Sie in der Geschichte von Bitcoin.
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