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Arbitrum DAO entscheidet über Millionen an eingefrorenem ETH
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Arbitrum DAO entscheidet über Millionen an eingefrorenem ETH

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Eine Gruppe großer DeFi-Akteure, darunter Aave, legt der Arbitrum DAO einen bemerkenswerten Vorschlag vor. Sie möchten mehr als 30.765 ETH, die zuvor nach einem Exploit rund um rsETH eingefroren wurden, freigeben. Das Ziel ist klar: Nutzer entschädigen und das Vertrauen in das Ökosystem wiederherstellen. Die Mittel sollen in eine gemeinsame Recovery-Operation fließen, die den Schaden begrenzen soll.

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Vorschlag soll eingefrorenes ETH erneut einsetzen

Aave arbeitet gemeinsam mit Akteuren wie EtherFi, Kelp DAO, LayerZero und Compound an einem Governance-Vorschlag, der nun der Arbitrum-Community vorliegt. Ziel ist die Freigabe von 30.765,67 ETH, die derzeit nach einem Eingreifen des Arbitrum Security Council eingefroren sind. Dieser Schritt folgte auf den rsETH-Vorfall im April.

Laut dem Vorschlag soll der gesamte Betrag in eine Initiative namens DeFi United fließen. Dabei handelt es sich um einen gemeinsamen Versuch mehrerer Protokolle, den finanziellen Schaden zu beheben und die Deckung von rsETH wiederherzustellen. Die Diskussion dazu läuft derzeit im Arbitrum-Forum, wo Community-Mitglieder Feedback geben können. Weitere Details finden sich im offiziellen Vorschlag.

Deckungslücke verursacht Probleme

Die Ursache liegt in einem technischen Fehler innerhalb der Infrastruktur von Kelp DAO. Dabei wurden 116.500 rsETH auf Ethereum freigegeben, ohne dass auf der anderen Seite Tokens verbrannt wurden. Dadurch entstand ein erhebliches Defizit in der Deckung des Assets. Schätzungen zufolge beläuft sich dieses Defizit auf etwa 76.127 rsETH.

Die eingefrorenen 30.765 ETH könnten einen erheblichen Teil dieser Lücke schließen. Das ist wichtig, da das Problem nicht nur rsETH-Inhaber betrifft, sondern auch Nutzer von DeFi-Plattformen wie Aave. Dort nutzte der Angreifer nämlich 89.567 rsETH als Sicherheit, um unter anderem 82.650 WETH zu leihen.

Community entscheidet über nächsten Schritt

Arbitrum hat bereits zuvor klargestellt, dass nur ein Governance-Beschluss diese Mittel freigeben kann. Daher liegt die Entscheidung nun bei der DAO. Wenn die Community zustimmt, durchläuft der Vorschlag einen Prozess aus Abstimmungen und Wartezeiten, der insgesamt etwa 49 Tage dauert.

Bemerkenswert ist, dass der Vorschlag keine zusätzlichen Kosten für die Arbitrum-Treasury verursacht. Es geht ausschließlich um die Umverteilung bereits gesicherter Mittel. Laut den beteiligten Parteien ist dies der direkteste Weg, um betroffenen Nutzern zu helfen und weiteren Schaden zu begrenzen.

Ob der Vorschlag angenommen wird, hängt vollständig von der Abstimmung innerhalb der Arbitrum-Community ab. Klar ist jedoch, dass das Ergebnis große Auswirkungen auf das Vertrauen in DeFi und den Umgang mit zukünftigen Vorfällen haben kann. Jüngste Entwicklungen in der Branche, wie der frühere Milliardenverlust bei Aave nach dem rsETH-Vorfall, zeigen, wie groß die Auswirkungen sein können.

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