Bitcoin wird oft als alternatives Zahlungsmittel gesehen, doch in den Vereinigten Staaten erweist sich dies in der Praxis als deutlich komplizierter. Neue Erkenntnisse zeigen, dass selbst kleine Einkäufe, wie eine Tasse Kaffee, zu einem erheblichen administrativen Aufwand durch steuerliche Vorschriften führen können.
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Steuervorschriften machen das Bezahlen mit Bitcoin komplex
Laut dem Forscher Nicholas Anthony vom Cato Institute behandelt die US-Regierung Bitcoin als Vermögenswert. Das bedeutet, dass jede Zahlung mit BTC offiziell als Verkaufszeitpunkt gilt, bei dem möglicherweise ein Gewinn oder Verlust entsteht.
Dadurch sehen sich Nutzer zusätzlich zur regulären Verkaufssteuer mit Kapitalertragsteuer konfrontiert. In der Praxis bedeutet das, dass jede Transaktion einzeln erfasst und gemeldet werden muss. Dies macht die Nutzung von Bitcoin als alltägliches Zahlungsmittel deutlich weniger attraktiv.
Anthony erklärt, dass dieses System zusätzliche Kosten und Komplexität verursacht, wodurch Kryptowährungen weniger geeignet als Alternative zu traditionellen Währungen werden.
Alltägliche Zahlungen führen zu einem Berg an Verwaltung
Die Auswirkungen dieser Regeln werden anhand eines einfachen Beispiels deutlich. Wer täglich eine Tasse Kaffee mit Bitcoin bezahlt, kann laut Anthony auf mehr als 70 Seiten Steuerdokumentation kommen. Jede Zahlung muss nämlich einzeln festgehalten werden, einschließlich des Bitcoin-Werts zum jeweiligen Zeitpunkt.
Das macht es für Verbraucher nahezu unpraktikabel, Kryptowährungen für kleine Einkäufe zu nutzen. Während Kartenzahlungen oder Bargeld direkt und einfach sind, wird eine Bitcoin-Zahlung zu einem administrativen Prozess.
Mögliche Lösungen für das Problem
Laut Anthony gibt es verschiedene Wege, dieses Problem anzugehen. Die direkteste Lösung wäre die vollständige Abschaffung der Besteuerung von Kapitalgewinnen auf Kryptowährungen. Das würde die Nutzung von Bitcoin als Zahlungsmittel erheblich vereinfachen.
Falls dies politisch nicht umsetzbar ist, gibt es auch weniger einschneidende Optionen. Dazu gehören etwa Freibeträge für kleine Beträge oder der Verzicht auf Besteuerung bei alltäglichen Zahlungen zwischen Kryptowährungen und Fremdwährungen, wie auch im Krypto news häufiger diskutiert wird.
Solange diese Anpassungen ausbleiben, bleibt Bitcoin in den Vereinigten Staaten vor allem ein Anlageinstrument und kein praktisches Zahlungsmittel für den Alltag.
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