Die Bank of England (BoE) schlägt einen neuen Kurs ein, wenn es um die Regulierung von Stablecoins geht. Die Zentralbank veröffentlicht einen endgültigen politischen Rahmen und Entwurfsregeln für sogenannte systemische Stablecoins, wobei verschiedene frühere Pläne aus der Konsultation des letzten Jahres abgeschwächt werden. Auffälligste Maßnahme: Die zuvor vorgeschlagenen Grenzen für den individuellen Besitz von Stablecoins werden vom Tisch gefegt.
Stattdessen führt die BoE eine gesamte Emissionsobergrenze pro Stablecoin ein, die vorläufig auf £40 Milliarden festgesetzt wird. Dieser Rahmen gilt für Stablecoins, die als systemisch eingestuft werden und somit einen erheblichen Teil des britischen Zahlungsverkehrs betreffen könnten.
Warum £40 Milliarden als Grenze?
Laut der Bank of England sorgt eine Emissionsobergrenze von £40 Milliarden dafür, dass Stablecoin-Unternehmen rentable Geschäftsmodelle betreiben können, ohne dass die Stabilität des Finanzsystems gefährdet wird. Der Betrag entspricht dem täglichen Transaktionsvolumen anderer großer Zahlungssysteme im Vereinigten Königreich, wie Faster Payments und Kartenzahlungen, die täglich im Durchschnitt zwischen £1,4 Milliarden und £2,2 Milliarden abwickeln. Darüber hinaus repräsentieren £40 Milliarden etwa 10 % der durchschnittlichen Tageswerte, die über CHAPS abgewickelt werden.
Die Obergrenze ermöglicht es auch, Stablecoins als Zahlungsmittel in der Digital Securities Sandbox einzusetzen, wo die Grenzen pro Anlageklasse von £4,4 Milliarden bis £28 Milliarden variieren. Die BoE gibt dabei an, dass die Maßnahme vorübergehender Natur ist. Die Zentralbank will die Emissionsobergrenze regelmäßig evaluieren und erwartet, sie letztendlich fallen zu lassen, sobald die tatsächlichen Auswirkungen von Stablecoins besser erfasst sind und Banken ihre Finanzierungsmodelle angepasst haben.
Regeln werden Ende 2026 abgeschlossen
Neben der Streichung der individuellen Haltelimiten lockert die BoE auch die Anforderungen an die Vermögenswerte, die als Reservebesicherung dienen dürfen. Dies gibt Stablecoin-Emittenten mehr Flexibilität bei der Haltung von Reserven, was die Lebensfähigkeit ihres Geschäftsmodells erhöht. Die endgültigen Regeln will die Zentralbank bis Ende 2026 abschließen, so die Bank of England.
Diese News kommen zu einem Zeitpunkt, an dem der Stablecoin-Markt stark in Bewegung ist. So brach der msUSD-Stablecoin kürzlich um 85 % ein, nachdem ein Verifizierungsvertrag beendet wurde, was die Risiken schlecht regulierter Stablecoins erneut in den Fokus rückt. Der britische Ansatz mit einem klaren rechtlichen Rahmen scheint daher eine bewusste Entscheidung zu sein, um das Vertrauen in Pfund-gedeckte Stablecoins zu stärken.
Erhalten Sie 10 Euro kostenlose Krypto bei Bitvavo
In Zusammenarbeit mit Bitvavo dürfen wir unseren Lesern 10 Euro kostenlose Kryptowährung anbieten. Dies ist eine exklusive Kooperation mit dem Marktführer in Europa. Zusätzlich können Sie in den ersten 7 Tagen 10.000 € völlig gebührenfrei auf der Plattform handeln, was einem Wert von 25 Euro entspricht.
Bitvavo bietet mehr als 400 verschiedene Kryptowährungen an und verfügt über eine MiCA-Lizenz.
Starten Sie Ihr Krypto-Abenteuer mit einem Willkommensgeschenk von 10 Euro (eine Einzahlung von 10 € ist erforderlich) und erstellen Sie Ihr Konto über den untenstehenden Button. Alle Bedingungen zu diesem Angebot finden Sie auf der Aktionsseite.
