Milliardär und Anleger Tim Draper sagt entschieden, dass seine Bitcoin-Bestände sicherer seien als Bargeld auf einem Bankkonto. In einem Gespräch mit Benzinga erklärte Draper, dass Quantencomputer Banken viel schneller knacken würden, als sie die Blockchain angreifen könnten. Er weist darauf hin, dass die veraltete Infrastruktur von Finanzinstituten viel verwundbarer sei als viele Menschen denken.
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Quantencomputer stellen ein größeres Risiko für Banken dar
Draper betont, dass sich alle Sorgen darüber machen, dass Quantencomputer die Verschlüsselung von Bitcoin brechen könnten, während Banken auf veralteten Systemen laufen, die Bitcoin eigentlich sehr sicher aussehen lassen. Die Infrastruktur traditioneller Finanzinstitute ist solchen Angriffen viel stärker ausgesetzt als das dezentrale Netzwerk von Bitcoin. Dieser Unterschied in Technologie und Sicherheit sei laut Draper von entscheidender Bedeutung.
Der Bitcoin-Kurs bewegt sich derzeit um die 61.000 $, mit einem Rückgang von 2,7 % in den letzten 24 Stunden. Trotz dieser kurzfristigen Bewegungen sieht man dennoch, dass viele prominente Persönlichkeiten wie Draper weiterhin an die grundlegende Sicherheit des Netzwerks auf lange Sicht glauben.
Das Netzwerk kann sich von Quantenangriffen erholen
Ein wichtiger Punkt, den Draper anführt, ist, dass selbst wenn Bitcoin von einem Quantenangriff getroffen würde, die Full-Node-Betreiber des Netzwerks zum letzten gesicherten Block zurückkehren könnten. Das Netzwerk würde also überleben. Diese Selbstheilungsfähigkeit haben traditionelle Bankensysteme schlichtweg nicht. Wenn etwas mit der Finanzinfrastruktur passieren würde, hätten Kunden keine Möglichkeit, in einen sicheren Zustand zurückzukehren.
Laut Draper wird Bitcoin letztlich den US-Dollar vollständig ersetzen, wenn Einzelhändler beginnen, Bitcoin zu akzeptieren. In dem Moment, in dem Handelsunternehmen merken, dass sie nur noch Bitcoin annehmen wollen, geschieht etwas Fundamentales mit der monetären Struktur. Dies ist eine ausgeprägte Vision, aber eine, die zu Drapers langfristiger Sicht auf Kryptowaehrungen passt.
Jameson Lopp, Chief Security Officer von Casa, hatte zuvor erwähnt, dass der Übergang von Bitcoin zu quantenresistenter Kryptografie etwa ein Jahrzehnt dauern könnte. Banken könnten sich möglicherweise schneller an Quantenbedrohungen anpassen. Dies bringt etwas Nuance in Drapers absolute Aussagen, auch wenn der Kerngedanke bestehen bleibt, dass traditionelle Finanzsysteme vorerst verwundbarer sind.
Weitere Einzelheiten zu diesem Thema finden Sie im vollständigen Benzinga-Interview.
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