Bitcoin-Trader kehren langsam an den Derivatemarkt zurück, nachdem sich der Kryptomarkt monatelang in einer Phase des Risikoabbaus befand. Neue Daten von CryptoQuant zeigen, dass das Open Interest auf Binance erneut über den wichtigen 180-Tage-Durchschnitt steigt. Damit scheint eine Phase von fast acht Monaten Deleveraging vorerst zu enden.
Laut Analyst Darkfost nimmt die Aktivität auf den Futuresmärkten seit Anfang Mai wieder zu. Gleichzeitig bleibt die Situation seiner Ansicht nach fragil, da spekulative Trader schnell aussteigen könnten, falls Bitcoin erneut unter Druck gerät.
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Open Interest auf Binance steigt erneut
Die Analyse von CryptoQuant konzentriert sich auf den Futuresmarkt von Binance. Dort lag das Open Interest monatelang unter dem 180-Tage-Durchschnitt, was in der Regel auf nachlassende Spekulation und das Schließen von Positionen durch Trader hindeutet.
Diese längere Phase begann laut Darkfost nach der Korrektur vom 10. Oktober. In Kombination mit sich verschlechternden makroökonomischen Bedingungen und geopolitischen Spannungen entschieden sich viele Investoren dazu, ihr Risiko zu reduzieren.
Nun scheint sich dieser Trend vorsichtig umzukehren. Das Open Interest auf Binance steigt von etwa 6,4 Milliarden US-Dollar im März auf heute fast 8,96 Milliarden US-Dollar. Damit liegt der Wert erneut über dem 180-Tage-Durchschnitt von rund 8,75 Milliarden US-Dollar.
Laut dem Analysten bedeutet dies offiziell das Ende der Deleveraging-Phase. Frühere vergleichbare Perioden fanden während des Bärenmarktes 2022 statt, kurz bevor der Zusammenbruch von FTX erneut massive Liquidationen auslöste.
Spekulative Trader kehren zurück
Das steigende Open Interest deutet darauf hin, dass Trader erneut Hebelpositionen eröffnen, um von einer möglichen Erholung von Bitcoin zu profitieren. Vor allem die starke Korrektur der vergangenen Monate zieht laut Darkfost erneut spekulatives Kapital an.
Diese Erholung bleibt jedoch fragil. Trotz des jüngsten Anstiegs bleibt die makroökonomische Lage unsicher, und Trader könnten ihre Positionen schnell schließen, falls Bitcoin erneut Schwäche zeigt.
Die Daten zeigen, dass die Futures-Aktivität häufig eng mit der Marktrichtung zusammenhängt. Während früherer Phasen steigenden Open Interests erhielt Bitcoin oft zusätzliches Aufwärtsmomentum, während starke Rückgänge meist mit Liquidationen und Panikverkäufen einhergingen.
Markt blickt auf die nächste Bewegung von Bitcoin
Vorerst konzentrieren sich Trader vor allem auf die Frage, ob Bitcoin die aktuelle Aufwärtsbewegung aufrechterhalten kann. Die Rückkehr von Hebelpositionen könnte die Volatilität nämlich weiter erhöhen.
Bleibt die Stimmung positiv, könnte die zunehmende Futures-Aktivität zusätzlichen Kaufdruck erzeugen. Gleichzeitig warnen Analysten davor, dass eine neue Korrektur erneut schnell zu Liquidationen führen könnte, insbesondere jetzt, da immer mehr Trader wieder Risiken eingehen. Viele Investoren beobachten dabei auch die jüngsten Entwicklungen rund um die entscheidende Preiszone von Bitcoin.
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