Bitcoin-Futures-Trader haben ihre Risiken massiv reduziert, nachdem neue amerikanische Inflationsdaten höher ausfielen als erwartet. Daten von CryptoQuant zeigen, dass das Open Interest an mehreren großen Derivatebörsen innerhalb kurzer Zeit um etwa 1,25 Milliarden Dollar zurückging.
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Bitcoin-Derivatemarkt kühlt plötzlich ab
Der größte Rückgang wurde bei Gate.io verzeichnet, wo das Open Interest um etwa 578 Millionen Dollar sank. Binance folgte mit einem Rückgang von rund 473 Millionen Dollar. Auch Bybit und OKX meldeten deutliche Rückgänge von jeweils etwa 123 Millionen Dollar und 75 Millionen Dollar.
Open Interest bezeichnet die Gesamtzahl der offenen Futures-Kontrakte am Markt. Wenn dieser Wert stark fällt, bedeutet dies meist, dass Trader Positionen schließen, den Hebel reduzieren oder vorübergehend weniger Risiko eingehen.
Laut Analyst Amr Taha erfolgte der Rückgang nahezu zeitgleich an mehreren großen Börsen. Das deutet seiner Meinung nach auf eine breitere Unsicherheit unter Futures-Tradern hin und nicht auf ein isoliertes Ereignis bei nur einer Plattform.
Die Analyse von CryptoQuant bringt die Bewegung direkt mit den neuen amerikanischen CPI-Daten in Verbindung.
Höhere Inflation setzt Risikomärkte unter Druck
Die amerikanischen Inflationsdaten lagen über den Erwartungen der Analysten. Der monatliche Core CPI stieg um 0,4 % gegenüber einer Erwartung von 0,3 %, während der jährliche CPI bei 3,8 % statt der erwarteten 3,7 % lag.
Eine höhere Inflation setzt risikoreiche Assets wie Kryptowährungen und Aktien häufig unter Druck. Anleger rechnen in diesem Fall damit, dass die Federal Reserve länger an hohen Zinssätzen festhält.
Für Futures-Trader bedeutet dies meist mehr Unsicherheit und höhere Volatilität. Deshalb entscheiden sich viele Händler dafür, den Hebel vorübergehend zu reduzieren, bis der Markt erneut eine klare Richtung einschlägt.
Sinkendes Open Interest muss nicht bearish sein
Ein starker Rückgang des Open Interest bedeutet nicht automatisch, dass Bitcoin bearish wird. Der Rückgang kann durch Long-Liquidationen, Short Covering oder schlicht durch Trader entstehen, die Gewinne mitnehmen und Positionen schließen.
Bitcoin bewegt sich derzeit rund um die Marke von 80.000 Dollar, während Trader aufmerksam neue makroökonomische Entwicklungen aus den Vereinigten Staaten verfolgen. Vor allem die Zinspolitik der Federal Reserve bleibt ein wichtiger Faktor für den Kryptomarkt. Bereits Anfang dieser Woche wurde zudem bekannt, dass CME neue Bitcoin-Volatility-Futures einführen möchte.
Analysten sehen den jüngsten Rückgang des Open Interest daher vor allem als temporären Reset des Hebels innerhalb des Marktes. Sobald die Unsicherheit rund um die Inflation nachlässt, könnte der Derivatemarkt wieder anziehen.
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