Eine groß angelegte kryptoähnliche Investmentplattform ist zusammengebrochen und hinterlässt eine Spur von Millionen. Laut On-Chain-Analyst ZachXBT handelt es sich um die DSJ Exchange und BG Wealth Sharing, ein Konstrukt, das mehr als 150 Millionen US-Dollar verarbeitet hat, bevor das System in der vergangenen Woche kollabierte. Während Nutzer keinen Zugriff mehr auf ihre Guthaben hatten, versuchten die Beteiligten in kurzer Zeit enorme Summen zu verschieben, um deren Herkunft zu verschleiern.
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Millionen in wenigen Tagen verschoben
Zwischen dem 27. April und dem 3. Mai wurden über beteiligte Wallets mehr als 92 Millionen US-Dollar über verschiedene Blockchains bewegt. Dies geschah über Swaps, Bridges sowie das Verpacken und Entpacken von Tokens wie Tether. Durch diese Methoden wird es schwieriger, Transaktionen nachzuverfolgen. Ein großer Teil der Gelder, etwa 63 Millionen US-Dollar, landete schließlich beim Custody-Anbieter Cobo.
ZachXBT verfolgt die Geldflüsse und teilt seine Erkenntnisse auf X. Er arbeitet mit Parteien wie Tether, den Sicherheitsteams von Binance und OKX sowie US-amerikanischen Strafverfolgungsbehörden zusammen. Bislang konnten diese gemeinsam mehr als 41,5 Millionen US-Dollar an Vermögenswerten einfrieren.
Lockmittel mit hohen Renditen
Die Plattform war seit 2025 aktiv und lockte Nutzer mit täglichen Renditen zwischen 1,3 % und 2,6 %. Zusätzlich versprach das System Boni über eine Referral-Struktur und Ranglisten. DSJ präsentierte sich als Handelsplattform, während BG als Investmentgruppe fungierte.
Ein angebliches Gesicht des Projekts, CEO Stephen Beard, stellte sich als fiktiv heraus. Gleichzeitig wechselten Domains und Wallets kontinuierlich, was es erschwerte, die dahinterstehende Organisation zu identifizieren. Dreizehn Aufsichtsbehörden weltweit hatten zuvor bereits vor den Aktivitäten von DSJ und BG gewarnt.
Zusammenbruch und auffällige Forderungen
Die Situation eskalierte Anfang Mai. Am 2. Mai erschien ein Video, in dem der falsche CEO behauptete, dass DSJ bald an die Börse gehen werde. Nutzer sollten zuvor jedoch 12 % Steuern auf ihr Guthaben zahlen. Zu diesem Zeitpunkt waren Auszahlungen bereits deaktiviert, was auf einen klassischen Exit-Scam hindeutet.
US-Behörden griffen bereits früher ein und beschlagnahmten am 23. April eine Domain von BG. Dennoch gelang es den Tätern, noch große Summen zu verschieben, bevor das Netzwerk vollständig zum Stillstand kam.
Der Fall zeigt, wie schnell große Geldbeträge über Krypto-Infrastruktur bewegt werden können, aber auch, dass die Zusammenarbeit zwischen Exchanges und Strafverfolgungsbehörden Wirkung zeigt. Das Einfrieren von Dutzenden Millionen verdeutlicht, dass Eingriffe möglich sind – selbst bei komplexen internationalen Strukturen.
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