Eine bemerkenswerte Transaktion auf dem Ethereum-Netzwerk sorgt derzeit für viel Diskussion innerhalb des DeFi-Sektors. Ein Nutzer versuchte über die Oberfläche von Aave für $50 Millionen in USDT Aave-Tokens zu kaufen, erhielt jedoch letztlich nur 324 AAVE. Der Großteil des Betrags ging durch einen extrem hohen Price Impact während des Swaps verloren.
Laut Daten von Analysten wurden etwa 50,43 Millionen aEthUSDT gegen lediglich rund $36.000 in aEthAAVE getauscht. Die Transaktion wurde über das Handelsprotokoll CoW Swap ausgeführt und verlief technisch gesehen so, wie das System vorgesehen ist.
Aave ist erhältlich bei Bitvavo und Bybit. Wer Kryptowährungen kaufen möchte, kann über solche Kryptobörsen einfach beginnen.
Warnungen im Voraus ignoriert
Aave-Gründer Stani Kulechov bestätigte, dass der Nutzer mehrere Warnungen erhielt, bevor die Transaktion ausgeführt wurde. Die Benutzeroberfläche zeigte an, dass die Order außergewöhnlich groß war und eine extreme Preiswirkung verursachen würde. Der Nutzer musste sogar eine zusätzliche Bestätigung aktivieren, bevor die Order ausgeführt werden konnte.
Laut Aave-Engineer Martin Grabina handelte es sich nicht um Slippage, sondern um ein Angebot mit einer Preiswirkung von etwa 99%. Mit anderen Worten: Der Nutzer akzeptierte eine Transaktion, bei der der Preis aufgrund der Größe der Order extrem ungünstig wurde.
Die Oberfläche zeigte im Voraus sogar eine Schätzung von weniger als 140 AAVE für $50 Millionen USDT sowie eine deutliche Warnung über die Preiswirkung.
MEV-Builder verdient Millionen
Die Folgen der Transaktion waren enorm. Laut Arkham-Analyst Emmett Gallic erzielte ein sogenannter Builder im Ethereum-Netzwerk etwa $34 Millionen Gewinn in ETH aus dieser Situation.
Diese Partei, bekannt als Titan Builder, soll die Arbitragemöglichkeit sofort genutzt und anschließend alle Erlöse an Coinbase überwiesen haben.
Das Ereignis zeigt, wie MEV-Strategien innerhalb von DeFi und Blockchain-Technologie manchmal enorme Gewinne ermöglichen können, wenn große Transaktionen falsch ausgeführt werden.
Aave prüft mögliche Entschädigung
Obwohl die Transaktion gemäß den Regeln des Protokolls durchgeführt wurde, versucht das Aave-Team Kontakt mit dem Nutzer aufzunehmen. Kulechov erklärte, dass das Team prüft, ob etwa $600.000 an Gebühren erstattet werden können.
Darüber hinaus untersucht Aave mögliche Verbesserungen der Benutzeroberfläche, um Nutzer besser vor extremem Price Impact bei sehr großen Orders zu schützen. Solche Vorfälle zeigen auch, wie wichtig es ist, Risiken innerhalb von Kryptowährungen zu verstehen – ein Thema, das wir regelmäßig in unserem Krypto-news behandeln.
Der Vorfall zeigt erneut, wie wichtig es ist, vor der Bestätigung einer Transaktion genau zu prüfen, welchen Preis und welche Auswirkungen ein Trade haben kann. In DeFi kann ein einziger Fehler schnell Millionen Dollar kosten. Gleichzeitig wächst das Ökosystem rund um Ethereum weiter, wie auch Entwicklungen wie neue Staking-Infrastruktur, bei der Tausende ETH eingesetzt werden, zeigen.
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