Bitcoin bewegt sich erneut über der Marke von $70.000, doch bemerkenswerterweise bleibt das Vertrauen vieler Trader begrenzt. Trotz eines jüngsten Preisanstiegs zeigen Daten aus dem Derivatemarkt, dass ein großer Teil des Marktes weiterhin auf fallende Kurse setzt. Besonders auf Binance wird dies durch die Funding Rates sichtbar, die in der vergangenen Woche mehrfach deutlich negativ wurden.
Zum Zeitpunkt des Schreibens liegt der Bitcoin-Kurs bei etwa $71.500 mit einem 24-Stunden-Handelsvolumen von rund $49,1 Milliarden. In den letzten 24 Stunden ist der Preis um etwa 2,6% gestiegen. Dennoch scheint dieser Anstieg für viele Trader kein Grund zu sein, bullish zu werden.
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Trader eröffnen massenhaft Short-Positionen
Laut aktuellen Marktdaten nutzen viele Händler den Preisanstieg von Bitcoin sogar, um Short-Positionen zu eröffnen. Das zeigt sich in den Funding Rates auf Binance, die seit Anfang März regelmäßig unter null fallen. Wenn Funding Rates negativ sind, bedeutet das in der Regel, dass Short-Trader im Markt dominieren.
Besonders deutlich wurde diese Situation rund um den 10. und 11. März. In diesem Zeitraum fielen die Funding Rates sogar unter −0,006 – ein extrem negatives Niveau. Das deutet darauf hin, dass ein großer Teil der offenen Positionen auf einen weiteren Rückgang des Bitcoin-Kurses setzt. Zuvor berichteten wir bereits, dass Bitcoin-Trader massiv Short gehen, während BTC über $70.000 steigt.
Die Analyse wurde vom Analysten Darkfost auf X geteilt, wo er zeigt, wie Trader derzeit stark bearish im Derivatemarkt positioniert sind.
Makroökonomische Unsicherheit spielt große Rolle
Ein wichtiger Grund für diese Vorsicht liegt laut Analysten in der breiteren wirtschaftlichen Lage. Globale Spannungen rund um den Ölhandel sowie geopolitische Unsicherheiten sorgen dafür, dass Investoren weniger Risiko eingehen wollen. In solchen Phasen haben risikoreiche Assets wie Bitcoin oft Schwierigkeiten, stark zu performen.
Dadurch bleibt ein großer Teil des Marktes skeptisch gegenüber einer nachhaltigen Erholung von BTC, selbst jetzt, da der Kurs wieder über $70.000 liegt. Gleichzeitig zeigen einige Signale, dass sich der Markt stabilisiert – etwa On-Chain-Daten, die darauf hindeuten, dass sich Bitcoin in einer frustrierenden Phase des Zyklus befindet.
Bearishes Sentiment kann sich als bullish erweisen
Diese Situation kann jedoch auch einen überraschenden Effekt haben. Wenn ein großer Teil des Marktes in dieselbe Richtung handelt, entsteht häufig Raum für eine unerwartete Bewegung in die entgegengesetzte Richtung.
Sollte Bitcoin weiter steigen, könnten Short-Positionen unter Druck geraten. In diesem Szenario wären Trader gezwungen, ihre Positionen zu schließen, was zusätzlichen Kaufdruck erzeugt. Dieser Prozess – auch als Short Squeeze bekannt – kann den Bitcoin-Preis weiter nach oben treiben. Analysten beobachten daher auch Signale wie einen Bitcoin-Indikator, der möglicherweise auf einen Boden im Markt hinweist.
Angesichts der derzeit skeptischen Haltung vieler Trader richten Analysten ihren Blick besonders auf die kommenden Tage. Wenn Bitcoin seine Erholung fortsetzen kann, könnte das Schließen von Short-Positionen dem Markt neuen Schwung verleihen. Dabei spielt auch eine Rolle, dass der Verkaufsdruck auf Bitcoin durch passive Hodler abnimmt.
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