Neue On-Chain-Daten von CryptoQuant zeigen, dass sowohl langfristige als auch kurzfristige Bitcoin-Halter derzeit unter Druck stehen. Zwei wichtige Indikatoren, der Long-Term-Holder-SOPR und der Short-Term-Holder-SOPR, deuten darauf hin, dass immer mehr Investoren ihre BTC rund um oder sogar unter ihrem Einstiegspreis verkaufen. Das deutet darauf hin, dass das Vertrauen in eine schnelle Kurserholung weiterhin begrenzt ist und der Markt möglicherweise zunächst eine Phase der Schwäche durchlaufen muss, bevor ein klarer Aufwärtstrend entsteht.
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Langfristige Halter verkaufen mit Verlust
Eine auffällige Entwicklung zeigt sich beim Long-Term-Holder-SOPR-Indikator. Diese Kennzahl misst, ob Investoren, die ihre Bitcoin über längere Zeit halten, beim Verkauf Gewinne oder Verluste realisieren. Laut Daten von CryptoQuant ist dieser Indikator inzwischen in Richtung 0,6 gefallen.
Wenn der SOPR unter den Wert von 1 fällt, bedeutet dies, dass Coins im Durchschnitt unter ihrem Kaufpreis verkauft werden. Dass langfristige Halter nun auf diesem Niveau verkaufen, könnte darauf hindeuten, dass selbst die geduldigsten Investoren beginnen, ihre Positionen zu reduzieren.
Historisch geschieht dies häufig in Phasen starker Unsicherheit am Markt. Es zeigt, dass der Verkaufsdruck nicht nur von Spekulanten kommt, sondern auch von Investoren, die ihre Bitcoin bereits seit Monaten oder sogar Jahren halten. Kürzlich wiesen Analysen auch auf eine ähnliche Phase hin, in der On-Chain-Daten darauf hindeuten, dass sich Bitcoin in der frustrierendsten Phase des Zyklus befindet.
Kurzfristige Halter bleiben unter Break-even
Auch bei kurzfristigen Investoren bleibt die Situation fragil. Der Short-Term-Holder-SOPR liegt derzeit bei etwa 0,99 und damit knapp unter der wichtigen Marke von 1,0.
Dieses Niveau ist wichtig, da es oft als psychologische Schwelle fungiert. Bleibt der Wert unter 1, bedeutet dies, dass viele jüngste Käufer weiterhin im Verlust sind. In solchen Situationen nutzen Investoren häufig kleine Kursanstiege, um ihre Position etwa zum Break-even zu schließen.
Das kann dazu führen, dass mögliche Erholungen beim Bitcoin-Kurs schnell wieder auf Widerstand stoßen, weil Verkaufsorders zunehmen. Analysten beobachten beispielsweise, dass der Bitcoin-Kurs rund um $69.600 verharrt, während Liquidationen relativ niedrig bleiben.
Markt wartet noch auf stärkere Nachfrage
Die Kombination dieser beiden Indikatoren zeichnet ein vorsichtiges Bild für den kurzfristigen Ausblick. Sowohl langfristige als auch kurzfristige Halter scheinen noch nicht von einem starken neuen Aufwärtstrend überzeugt zu sein.
Für eine klare Trendwende ist in der Regel eine Phase erforderlich, in der der SOPR wieder dauerhaft über 1 steigt. Das würde bedeuten, dass Investoren erneut Gewinne realisieren und weniger geneigt sind, ihre Coins zu verkaufen.
Solange das nicht geschieht, bleibt die Möglichkeit bestehen, dass der Bitcoin-Markt zunächst weitere Widerstände testet, bevor eine echte bullische Phase beginnt. Gleichzeitig weisen einige Marktanalysten darauf hin, dass bestimmte Bitcoin-Indikatoren möglicherweise auf einen Boden im Markt hindeuten.
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