In Washington versuchen US-Senatoren derzeit einen Kompromiss zu erreichen, der den Weg für neue Kryptowährungen-Gesetzgebung ebnen soll. Dabei geht es um den Digital Asset Market Clarity Act, einen Gesetzesentwurf, der die Struktur des Kryptomarktes in den Vereinigten Staaten festlegen soll. Der größte Streitpunkt dreht sich derzeit um Belohnungen auf Stablecoins. Banken befürchten, dass solche Belohnungen Geld aus traditionellen Sparkonten abziehen könnten, während die Kryptobranche sie als wichtigen Anreiz für Nutzer betrachtet.
Kompromiss über Stablecoin-Belohnungen
Die Diskussion dreht sich vor allem um die Frage, ob Plattformen Belohnungen an Nutzer vergeben dürfen, die Stablecoins besitzen. US-Banken lobbyieren schon seit längerer Zeit gegen solche Belohnungen, da sie ihrer Meinung nach zu stark Zinsen auf einem Sparkonto ähneln. Dadurch könnte Spargeld aus Banken in den Kryptomarkt abwandern.
Senatorin Angela Alsobrooks aus Maryland arbeitet zusammen mit dem republikanischen Senator Thom Tillis an einem Kompromiss. Ihr Vorschlag soll sowohl Innovation ermöglichen als auch das Finanzsystem schützen. Während einer Veranstaltung der American Bankers Association in Washington erklärte Alsobrooks, dass wahrscheinlich beide Seiten Zugeständnisse machen müssen, berichtet die American Bankers Association.
Der aktuell diskutierte Vorschlag sieht vor, Belohnungen zu begrenzen, wenn sie allein daran gekoppelt sind, dass Nutzer Stablecoins halten. In diesem Fall würde es zu stark einem traditionellen Sparkonto ähneln. Gleichzeitig prüfen Gesetzgeber die Möglichkeit, Belohnungen zu erlauben, die an Aktivität auf einem Konto gekoppelt sind, etwa an Transaktionen. Diese Debatte findet zu einem Zeitpunkt statt, an dem auch neue Daten über den Unterschied zwischen USDT und anderen Stablecoins auf dem Kryptomarkt veröffentlicht wurden.
Laut Senator Mike Rounds könnte dies ein möglicher Mittelweg sein. Belohnungen würden dann nicht davon abhängen, wie viel Geld jemand auf einem Konto hält, sondern davon, wie aktiv ein Konto genutzt wird. Rounds ist zusammen mit mehreren Kollegen Mitglied des Senate Banking Committee, das über die Gesetzgebung entscheidet, wie aus Informationen des U.S. Senate Banking Committee hervorgeht.
Banken und Kryptosektor suchen einen Mittelweg
Die amerikanische Bankenbranche versucht unterdessen zu verhindern, dass Schlupflöcher in der Gesetzgebung entstehen. Dabei verweist der Sektor auf den früheren GENIUS Act, ein Gesetz, das Emittenten von Payment-Stablecoins verbietet, Zinsen zu zahlen, um Kunden anzuziehen.
Banken argumentieren, dass ähnliche Regeln auch für Kryptoplattformen und andere Anbieter von Stablecoins gelten sollten. Andernfalls könnte eine Situation entstehen, in der Unternehmen weiterhin zinsähnliche Belohnungen über Umwege anbieten.
Dennoch scheint Raum für einen Kompromiss zu bestehen. Selbst JPMorgan-CEO Jamie Dimon erklärte kürzlich, dass der Bankensektor möglicherweise mit Belohnungen leben kann, die auf Transaktionen statt auf Kontoguthaben basieren.
Clarity Act noch nicht sicher
Obwohl die Verhandlungen weitergehen, ist noch nicht sicher, dass der Clarity Act tatsächlich den Senat passieren wird. Der Gesetzesentwurf muss zunächst das Senate Banking Committee und anschließend den gesamten Senat passieren.
Darüber hinaus gibt es weitere politische Diskussionen rund um Kryptowährungen-Regulierung. Einige Demokraten äußern Bedenken hinsichtlich Risiken im DeFi-Bereich und fordern strengere Kontrollen. Außerdem liegt ein Vorschlag vor, der Regierungsbeamten verbieten soll, persönlich von Aktivitäten mit Kryptowährungen zu profitieren – ein Thema, das auch mit Präsident Donald Trump in Verbindung gebracht wird.
Neben den inhaltlichen Diskussionen spielt auch Zeit eine Rolle. Der Kalender des Senats ist voll, und andere politische Themen könnten die Behandlung des Gesetzes verzögern. Befürworter hoffen jedoch, dass ein Kompromiss über Stablecoin-Belohnungen die wichtigste Hürde beseitigt, sodass die Gesetzgebung später in diesem Jahr dennoch verabschiedet werden kann. Inzwischen entwickelt sich der breitere Kryptowährungen news-Fluss rund um Regulierung und Märkte weiterhin schnell.
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