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Prediction-Markt unter Beschuss nach verweigerter Auszahlung von 54 Millionen US-Dollar
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Prediction-Markt unter Beschuss nach verweigerter Auszahlung von 54 Millionen US-Dollar

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Die US-amerikanische Prediction-Market-Plattform Kalshi steht nach einer neuen Klage von Nutzern in der Kritik, die Millionenbeträge an Auszahlungen fordern. Laut der Klageschrift verweigert das Unternehmen die Auszahlung von etwa 54 Millionen US-Dollar an Teilnehmer, die darauf gewettet hatten, dass der iranische Führer Ali Khamenei sein Amt vor dem 1. März verlassen würde.

Der Fall dreht sich um eine umstrittene Auslegung der Plattformregeln. Nachdem Khamenei bei US-amerikanischen und israelischen Luftangriffen ums Leben kam, erklärte Kalshi den entsprechenden Marktvertrag für ungültig. Nutzer behaupten jedoch, dass diese Entscheidung erst getroffen wurde, nachdem das Ergebnis bereits feststand.

Nutzer fordern Auszahlungen in Höhe von 54 Millionen US-Dollar

Die Klage wurde als Sammelklage (Class Action) beim US-Bezirksgericht für den Central District of California eingereicht. Laut den Klägern hatten tausende Teilnehmer darauf gewettet, ob Khamenei sein Amt als Oberster Führer des Iran vor dem 1. März verlassen würde.

Als der iranische Führer schließlich bei militärischen Angriffen der Vereinigten Staaten und Israels ums Leben kam, gingen viele Nutzer davon aus, dass ihre Kontrakte automatisch ausgezahlt würden. Laut der Klageschrift entschied Kalshi jedoch nachträglich, eine sogenannte „Death-Carveout“-Regel anzuwenden, wodurch der Markt für ungültig erklärt und Gewinne nicht ausgezahlt wurden.

Die Kläger argumentieren, dass die Vertragsbedingungen klar gewesen seien und das Ausscheiden Khameneis aus seinem Amt – unabhängig vom Grund, einschließlich seines Todes – als gültiges Ergebnis gelten müsse. Daher werfen sie der Plattform irreführende und unfaire Handelspraktiken vor.

Über den Fall berichtete zuvor Reuters.

Kalshi sagt, Regeln nicht geändert zu haben

Kalshi selbst bestreitet, die Regeln nach Bekanntwerden von Khameneis Tod geändert zu haben. Laut einem Sprecher seien die Bedingungen der Plattform von Anfang an festgelegt gewesen und es sei ausdrücklich verboten gewesen, auf Ereignisse zu handeln, die direkt mit dem Tod einer Person zusammenhängen.

Dem Unternehmen zufolge sei der betreffende Markt daher nie dafür gedacht gewesen, einen Todesfall als gültiges Ergebnis zu behandeln. Um weiteren Schaden zu vermeiden, entschied Kalshi, alle Transaktionsgebühren und Nettoverluste der Nutzer zurückzuzahlen. Das habe das Unternehmen nach eigenen Angaben mehrere Millionen Dollar gekostet.

Die Kläger behaupten jedoch, dass der Handel in dem Markt weiterlief, obwohl Berichte über den Tod Khameneis bereits kursierten. Das deute ihrer Meinung nach darauf hin, dass die Plattform die Regeln erst später anders interpretiert habe.

Prediction-Märkte gewinnen schnell an Popularität

Prediction-Märkte wie Kalshi gewinnen in den letzten Jahren schnell an Popularität. Auf diesen Plattformen können Nutzer mit Verträgen handeln, die auf realen Ereignissen basieren – etwa Wahlen, Wirtschaftsdaten oder geopolitische Entwicklungen.

Die Verträge funktionieren meist nach einem einfachen Ja-oder-Nein-Modell. Der Preis liegt zwischen 0 und 100 Cent und wird ausgezahlt, sobald das Ergebnis offiziell bestätigt ist. Besonders seit den US-Wahlen 2024 erhalten diese Märkte viel Aufmerksamkeit, da sie manchmal genauer sein können als traditionelle Umfragen. Das schnelle Wachstum dieser Branche wurde auch in Berichten sichtbar, wonach Prediction-Markets wie Kalshi und Polymarket bald rund 20 Milliarden Dollar wert sein könnten.

Die Klage rund um den Khamenei-Markt könnte nun zu einem wichtigen Test für Regeln und Transparenz in dieser schnell wachsenden Branche werden. Gleichzeitig bleiben viele Nutzer weiterhin aktiv auf verschiedenen Krypto-Exchanges, auf denen digitale Vermögenswerte gehandelt werden.

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