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Onchain-Daten senden besorgniserregendes Signal für den Bitcoin-Kurs
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Onchain-Daten senden besorgniserregendes Signal für den Bitcoin-Kurs

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Die Onchain-Daten von Glassnode zeigen, dass Bitcoin erneut in eine kritische Phase eintritt. Ein bedeutender Marktindikator fällt unter ein historisches Niveau, das in früheren Zyklen häufig mit anhaltendem Preisdruck einherging. Während BTC heute bei rund 65.300 US-Dollar notiert und innerhalb von 24 Stunden um -4,1% verliert, wächst die Aufmerksamkeit für die möglichen Folgen in den kommenden Monaten. Zuvor berichteten wir bereits, dass der Bitcoin-Kurs unter 65.000 US-Dollar fiel und die Krypto-Top-10 mit nach unten zog, was das Sentiment zusätzlich belastete.

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Wichtiger Onchain-Indikator fällt unter entscheidende Marke

Laut Glassnode sinkt die Realized Profit/Loss Ratio (90-Tage gleitender Durchschnitt) unter die Schwelle von 1. Dieses Niveau gilt als Wendepunkt zwischen Gewinnmitnahmen und realisierten Verlusten. Sobald die Kennzahl unter 1 fällt, realisieren Marktteilnehmer im Durchschnitt mehr Verluste als Gewinne.

Anfang des Monats lag der Indikator noch bei etwa 1,32, seither setzt sich der Rückgang fort. Die Grafik zeigt, dass ähnliche Bewegungen in früheren Marktzyklen häufig zu breiterer Kapitulation führten.

Konkret bedeutet dies, dass Liquidität aus dem Markt abfließt. Anleger verkaufen mit Verlust – ein Zeichen für Unsicherheit und sinkende Risikobereitschaft. Solche Phasen gehen oft mit steigenden Liquidationen einher, wie zuletzt sichtbar wurde, als sich Liquidationen nach einem starken Bitcoin-Rückgang häuften.

Historisches Muster deutet auf längere Schwächephase hin

Glassnode zeigt in der begleitenden Grafik, dass frühere Rückgänge unter die Marke von 1 in der Regel mindestens sechs Monate andauerten. Erst wenn die Kennzahl wieder über diesen Schwellenwert steigt, kehrt nachhaltige Kaufkraft in den Markt zurück.

In vergangenen Zyklen fiel ein solcher Erholungsmoment häufig mit dem Beginn einer neuen Aufwärtsphase zusammen. Bis dahin bleibt der Markt anfällig für Schwankungen und scharfe Korrekturen. Zwar zeigen auch institutionelle Signale rund um Bitcoin vorsichtige Erholungstendenzen, doch eine klare Trendwende lässt noch auf sich warten.

Mit einem 24-Stunden-Handelsvolumen von 36.116.207.813 US-Dollar bleibt die Aktivität hoch, doch der jüngste Preisdruck zeigt, dass Verkäufer derzeit dominieren. Die kommenden Wochen sind entscheidend: Bleibt der Indikator länger unter 1, könnte Bitcoin in eine Phase der Konsolidierung oder weiterer Rückgänge eintreten. Analysten verwiesen zudem auf ein seltenes Tief der Sharpe Ratio bei Bitcoin, was das Risikoprofil zusätzlich verändert.

Anleger beobachten daher nicht nur den Preis, sondern insbesondere die Onchain-Signale. Diese liefern häufig frühzeitig Einblicke in das übergeordnete Marktsentiment – noch bevor sich Veränderungen klar im Kurschart widerspiegeln.

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