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Große ETH-Inhaber verzeichnen negative Gewinnquote
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Große ETH-Inhaber verzeichnen negative Gewinnquote

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Ethereum steht erneut unter Druck – und das betrifft nicht nur kleinere Anleger. Neue On-Chain-Daten zeigen, dass selbst die größten ETH-Inhaber derzeit im Durchschnitt im Minus liegen. Die unrealized profit ratio der Whales ist für alle großen Kohorten negativ geworden – eine seltene Entwicklung, die die Aufmerksamkeit von Analysten auf sich zieht.

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Whales rutschen ins Minus

Laut Daten von CryptoQuant befinden sich derzeit alle großen Ethereum-Wallets unter Wasser. Für Adressen mit 1.000 bis 10.000 ETH liegt die unrealized profit ratio bei -0,21. Bei Wallets mit 10.000 bis 100.000 ETH beträgt dieser Wert -0,18. Selbst die größten Akteure mit mehr als 100.000 ETH verzeichnen eine negative Quote von -0,08.

Das bedeutet, dass diese Gruppen im Durchschnitt zu einem höheren Preis gekauft haben als dem aktuellen Marktwert. Bemerkenswert ist, dass dies geschieht, während sich der Ethereum-Kurs an einem Wendepunkt nach einer starken Korrektur befindet und noch nicht einmal auf das Tief vom April zurückgefallen ist.

Risiko einer Kapitulation?

Wenn große Inhaber im Minus stehen, steigt das Risiko einer Kapitulation. Sollten die Kurse weiter fallen, könnten einige Whales beschließen, Teile ihrer Positionen zu verkaufen, um das Risiko zu begrenzen. Dies könnte zusätzlichen Abwärtsdruck auf den Markt ausüben.

Gleichzeitig zeigen frühere Marktzyklen, dass Phasen, in denen selbst große Akteure Verluste verzeichnen, häufig mit der Bildung eines mittelfristigen Bodens zusammenfallen. Stress unter kapitalkräftigen Investoren markiert mitunter den Punkt, an dem der Großteil des Verkaufsdrucks bereits eingepreist ist.

Kritische Phase für Ethereum

Ethereum behauptet sich bislang, doch die Lage bleibt fragil. Stabilisiert sich der Kurs oder setzt eine Erholung ein, könnten Whales neues Vertrauen fassen. Ein weiterer Rückgang könnte jedoch zu erhöhter Volatilität führen.

Die kommenden Wochen werden entscheidend sein – nicht nur für private Anleger, sondern auch für die größten Ethereum-Inhaber, die nun mit einer ungewöhnlichen Situation konfrontiert sind: roten Zahlen in ihrer Bilanz. Für weitere Entwicklungen verfolgen Sie das aktuelle Ethereum news.

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