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Warnung: Address Poisoning trifft erneut Krypto-Investor
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Warnung: Address Poisoning trifft erneut Krypto-Investor

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Ein Krypto-Nutzer hat durch einen sogenannten Address-Poisoning-Angriff fast $600.000 in USDT verloren. Das Sicherheitsunternehmen Cyvers berichtet, dass der Angriff nur wenige Minuten nach einer zuvor erfolgten irreführenden Transaktion stattfand. Der Vorfall zeigt erneut, wie ausgefeilt diese Form des Betrugs inzwischen ist.

$600.000 USDT an Look-alike-Adresse gesendet

Laut Cyvers registrierte das System eine verdächtige Transaktion von rund $599.496 in USDT. Der Angriff ereignete sich am 17. Februar 2026 gegen 06:58 UTC. Das Opfer wollte Gelder an die Adresse 0x77f6ca8E…2E087a346 senden, überwies jedoch versehentlich an eine nahezu identisch aussehende bösartige Adresse: 0x77f6A6F6…DFdA8A346.

Der Unterschied besteht lediglich aus wenigen Zeichen, wodurch die betrügerische Adresse kaum vom Original zu unterscheiden ist. Laut Analyse dauerte der gesamte Angriff etwa 32 Minuten. In diesem Zeitraum wurde das Opfer zunächst durch eine frühere Transaktion „vergiftet“, bevor später der folgenschwere Fehler begangen wurde.

Wie funktioniert Address Poisoning?

Beim Address Poisoning senden Angreifer eine kleine Transaktion von einer Wallet-Adresse, die einer zuvor verwendeten Adresse des Opfers stark ähnelt. Diese gefälschte Transaktion erscheint anschließend im Transaktionsverlauf. Wenn ein Nutzer später schnell eine Adresse aus seinen jüngsten Transaktionen kopiert, kann er unbewusst die falsche Adresse auswählen.

Da Blockchain-Adressen lange Zeichenketten aus Zahlen und Buchstaben enthalten, überprüfen viele Nutzer lediglich die ersten und letzten Zeichen. Kriminelle nutzen dies gezielt aus, indem sie Adressen mit identischen Anfangs- und Endkombinationen generieren. Es ist daher wichtig, wachsam gegenüber Krypto-Betrug und -Scams zu bleiben, die zunehmend raffinierter werden.

Warnung für USDT-Nutzer

In diesem konkreten Fall handelt es sich um USDT, wobei der Angreifer letztlich 599.714 USDT im Wert von rund $599.500 erhielt. Die Gelder wurden unmittelbar an die bösartige Adresse übertragen und sind in den meisten Fällen nur schwer zurückzuholen.

Der Vorfall unterstreicht die Bedeutung zusätzlicher Sicherheitsprüfungen beim Versenden von Kryptowährungen. Nutzer sollten vollständige Adressen sorgfältig verifizieren und Funktionen wie Adress-Whitelisting oder Hardware-Wallets verwenden. Ein einziger kleiner Fehler in einer Adresse kann bereits zu einem Verlust von Hunderttausenden Dollar führen.

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