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Nevada stoppt Polymarket vorübergehend wegen Sportwetten
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Nevada stoppt Polymarket vorübergehend wegen Sportwetten

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Die beliebte Prognoseplattform Polymarket steht in den Vereinigten Staaten unter Druck. Ein Richter in Nevada hat eine zweiwöchige einstweilige Verfügung gegen Blockratize, das Unternehmen hinter Polymarket, verhängt. Während dieser Zeit darf die Plattform keine Sport- und Event-Kontrakte mehr für Einwohner des Bundesstaats anbieten.

Im Kern der Auseinandersetzung steht die Frage, ob sich Polymarket an die strengen Glücksspielvorschriften von Nevada halten muss. Laut Richter Jason Woodbury ist die Antwort eindeutig: ja. Er entschied, dass der Commodity Exchange Act der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) keine ausschließliche Aufsicht über solche Märkte verleiht. Damit stellt sich das Gericht auf die Seite des Nevada Gaming Control Board.

Unmittelbare Auswirkungen auf das Angebot in Nevada

Der Richter bezeichnete das Risiko von Schäden am regulierten Glücksspielsystem des Bundesstaates als „unmittelbar, irreparabel und nicht durch Schadenersatz auszugleichen“. Besonders die fehlende Kontrolle darüber, wer an den Märkten teilnimmt, bereitet Sorgen – etwa die Möglichkeit, dass beeinflussbare oder minderjährige Personen Zugang zu Wetten auf Sportereignisse erhalten.

Nach Angaben des Juristen Daniel Wallach hat Polymarket offenbar bereits reagiert und die Eventkontrakte in Nevada eingestellt. Siehe sein Update auf X.

Weltweiter Regulierungsdruck nimmt zu

Polymarket steht nicht nur in den USA unter Beobachtung. Auch in Portugal und Ungarn wurden in diesem Jahr bereits Verbote verhängt – wegen angeblich illegaler Glücksspielaktivitäten. Im US-Bundesstaat Tennessee erhielten sowohl Polymarket als auch Konkurrent Kalshi sowie sogar Crypto.com die Anordnung, sportbezogene Märkte zu schließen und Einsätze zurückzuzahlen.

Experten warnen, dass diese regulatorische Zersplitterung zu höheren Kosten und rechtlicher Unsicherheit führt – was die Innovation in der Branche ausbremsen könnte. Gleichzeitig wächst der Ruf nach klaren Leitlinien. Juristen sind der Ansicht, dass eine Standardisierung der Regulierung der Branche langfristig helfen und Investitionen in neue Produkte attraktiver machen könnte.

Polymarket bleibt beliebt – auch bei bekannten Persönlichkeiten

Trotz der regulatorischen Probleme bleibt Polymarket bei Nutzern beliebt, die auf alles Mögliche wetten – von Wahlen bis hin zu skurrilen Vorhersagen. Ethereum-Mitgründer Vitalik Buterin erklärte kürzlich, dass er auf der Plattform aktiv ist. Seine Strategie? Wetten darauf, dass „verrückte Dinge nicht passieren“. Ein Beispiel: dagegen wetten, dass Donald Trump den Friedensnobelpreis gewinnt.

Ob das Gericht am 11. Februar entscheidet, das Verbot in eine dauerhafte Maßnahme umzuwandeln, bleibt abzuwarten. Klar ist jedoch, dass die Zukunft von Prognosemärkten zunehmend von den Schwankungen lokaler Gesetzgebung geprägt wird.

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