Handelsplattform Wintermute erklärt, dass es noch keine klaren Anzeichen dafür gibt, dass Kapital in den Kryptowaehrungsmarkt zurückfließt. Der jüngste Rückgang des Bitcoin-Kurses sei laut dem Unternehmen vor allem auf Verkäufe durch amerikanische institutionelle Anleger und Abflüsse aus ETFs zurückzuführen, und nicht so sehr auf den Verkauf von 32 Bitcoin durch Strategy. Der Bitcoin-Kurs liegt derzeit bei 61 US-DollarK, ein Rückgang von 2,9% in den letzten 24 Stunden.
Wintermute gibt an, dass es noch zu früh sei, von einem Marktboden zu sprechen, auch wenn einige Langzeitanleger auf den aktuellen Niveaus bereits Positionen aufbauen.
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Institutionelle Verkäufe und ETF-Abflüsse belasten den Kurs
Laut Wintermute liegt die Ursache des jüngsten Kursdrucks bei amerikanischen institutionellen Anlegern, die ihre Bitcoin-Positionen abbauen, in Kombination mit erheblichen Abflüssen aus ETFs. Der Verkauf von lediglich 32 Bitcoin durch Strategy spielt dabei kaum eine Rolle. Zuvor hatte JPMorgan bereits vor möglichen Bitcoin-Verkäufen durch Strategy gewarnt, auch wenn die tatsächliche Auswirkung somit begrenzt bleibt.
Dass der Druck auf den Markt breiter spürbar ist, zeigt sich auch im Verhalten der Kurzzeithalter. So senden Bitcoin-Halter massiv BTC mit Verlust an Börsen, was auf erhöhten Verkaufsdruck aus dieser Gruppe hindeutet. Gleichzeitig zeigt die Cross-Asset-Performance-Tabelle von Wintermute für Woche 23, dass Bitcoin mit einem Verlust von 14,1% die zweitschlechteste Anlageklasse ist, knapp über Ethereum, das 15,9% einbüßt.
Boden noch nicht bestätigt, aber Akkumulation beginnt
Wintermute ist vorsichtig hinsichtlich einer möglichen Bodenbildung. Kapitalzuflüsse sind noch nicht zurückgekehrt und die Marktbedingungen bieten laut dem Unternehmen keine ausreichende Grundlage, um den Boden bereits zu bestätigen. Die Daten als Ganzes deuten auf einen Markt hin, der noch nach Stabilität sucht.
Dennoch gibt es vorsichtige Anzeichen für Erholungsinteresse. Ein Teil der Langzeitanleger beginnt auf den aktuellen Niveaus zu akkumulieren, was ein erster Schritt in Richtung Stabilisierung sein kann. Auffällig ist, dass Strategy trotz der Unruhe weiterhin kaufte und kürzlich noch 1.550 Bitcoin kaufte und seine Reserven weiter ausbaute. Die Frage ist, ob solche Käufe auf Dauer genug Vertrauen wecken, um neues Kapital in den Bitcoin-Markt zu ziehen.
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