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Bankless-Gründer verkauft ETH: „Die ‚ETH is Money‘-These ist ausgespielt“
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Bankless-Gründer verkauft ETH: „Die ‚ETH is Money‘-These ist ausgespielt“

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David Hoffman, Mitgründer von Bankless, gibt bekannt, dass er sein Ethereum verkauft hat. Nicht weil er negativ gegenüber dem Netzwerk eingestellt ist, sondern weil die These, dass ETH als Geld fungiert, seiner Ansicht nach weitgehend ausgespielt ist. Er verteilt sein Kapital auf andere Chancen am Markt um, wie er in einem Beitrag auf X erklärt.

Ethereum steht zum Zeitpunkt des Schreibens bei 2.083,58 US-Dollar, ein Rückgang von 0,5 % innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Der Ethereum-Kurs steht damit bereits seit einiger Zeit unter Druck, auch weil Whales weiterhin verkaufen.

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Bullish für das Netzwerk, nicht für den Asset

Hoffman macht einen klaren Unterschied zwischen Ethereum als Netzwerk und ETH als Asset. Er erklärt, dass das Ethereum-Netzwerk architektonisch darauf ausgelegt ist, den Erfolg von Anwendungen, Layer-2-Netzwerken und dem breiteren Ökosystem zu maximieren. Gleichzeitig verweist er auf die sogenannte „Fat-App-These“: Die Anwendungen innerhalb von Ethereum kassieren sämtliche Gebühren, während Layer-2-Netzwerke Margen von bis zu 97 % erzielen.

Das bedeutet, dass der vom Netzwerk generierte Wert nicht automatisch bei ETH selbst ankommt. Hoffman erklärt, dass er weder eine strukturelle Neubewertung von ETH nach oben noch nach unten erwartet. Das Netzwerk performt gut, doch ETH als monetärer Asset hat laut seiner Analyse seine Obergrenze erreicht. Wie bereits zuvor beschrieben, haben Ethereum-Upgrades vor allem viel Wert für Layer-2-Netzwerke geschaffen und nicht direkt für ETH selbst.

Kapital fließt in andere Chancen

Der Verkauf seiner ETH ist daher laut Hoffman selbst kein bearishes Signal. Er sagt, dass Ethereum eine Marktbewertung erreicht hat, die seinem tatsächlichen Fortschritt entspricht. Das Netzwerk sei wertvoll für Stablecoins, On-Chain-Assets und Anwendungen, doch das übersetze sich nicht automatisch in einen höheren ETH-Preis.

Seine Entscheidung ist daher rein strategisch: Die „ETH is Money“-These hat ihren Zweck erfüllt, und nun sucht er nach anderen Marktchancen. Auffällig ist jedoch, dass andere Akteure genau den entgegengesetzten Weg einschlagen: So kaufte Bitmine kürzlich noch 111.942 Ethereum, was einem ETH-Bestand im Wert von 539 Millionen US-Dollar entspricht. Die Meinungen über die Zukunft von Ethereum als Asset bleiben also weiterhin geteilt.

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