Die Bitcoin-Hashrate zeigt erneut Anzeichen einer Abschwächung. Erstmals seit dem chinesischen Mining-Verbot im Jahr 2021 fällt die gesamte Rechenleistung des Netzwerks unter den jährlichen Durchschnitt. Laut Analysten deutet dies nicht direkt auf Probleme für Bitcoin selbst hin, wohl aber auf steigenden Druck innerhalb der Miningbranche. Insbesondere zunehmende Konkurrenz und geringere Gewinnmargen führen dazu, dass einige Miner ihre Aktivitäten zurückfahren.
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Bitcoin-Hashrate fällt unter wichtigen Durchschnitt
Der Kryptoanalyst Darkfost teilt auf X mit, dass die Bitcoin-Hashrate inzwischen unter den Jahresdurchschnitt gefallen ist. Dies geschah zuletzt während des großen chinesischen Vorgehens gegen das Kryptomining im Jahr 2021.
Die Hashrate misst die gesamte Rechenleistung, die Miner einsetzen, um Transaktionen zu verarbeiten und neue Blöcke zum Bitcoin-Netzwerk hinzuzufügen. Eine höhere Hashrate bedeutet in der Regel mehr Netzwerksicherheit und stärkeren Wettbewerb unter den Minern.
Laut Darkfost bleibt die Situation vorerst stabil, jedoch fällt auf, dass sich die Hashrate seit den schweren Winterstürmen in den Vereinigten Staaten unter der Marke von 1 ZH/s bewegt. Dieses Niveau gilt für viele Analysten als wichtige psychologische Grenze.
Konkurrenz unter Minern nimmt zu
Der Rückgang der Hashrate scheint vor allem mit dem zunehmenden Druck innerhalb der Miningindustrie zusammenzuhängen. Aufgrund steigender Energiekosten, sinkender Margen und intensiven Wettbewerbs entscheiden sich einige Unternehmen dafür, Maschinen vorübergehend abzuschalten oder ihr Geschäftsmodell anzupassen.
Darkfost verweist dabei auf Bitfarms, das kürzlich ankündigte, seine Strategie umzustrukturieren, um profitabler zu arbeiten. Besonders kleinere Miner haben es zunehmend schwer, mit großen Akteuren zu konkurrieren, die Zugang zu günstiger Energie und effizienterer Hardware haben.
Trotz des Rückgangs funktioniert das Bitcoin-Netzwerk weiterhin normal. Das Protokoll ist so konzipiert, dass durchschnittlich alle zehn Minuten ein neuer Block erzeugt wird. Wenn sich die Hashrate verändert und Blöcke schneller oder langsamer verarbeitet werden, passt Bitcoin automatisch die Mining-Schwierigkeit an.
Bitcoin-Netzwerk sucht neues Gleichgewicht
Diese automatische Anpassung erfolgt alle 2.016 Blöcke und sorgt dafür, dass das Netzwerk im Gleichgewicht bleibt – unabhängig davon, wie viele Miner aktiv sind. Wenn Miner aussteigen und die Hashrate sinkt, dauert es vorübergehend länger, bis neue Blöcke hinzugefügt werden. Anschließend senkt das Protokoll automatisch den Schwierigkeitsgrad.
Laut Analysten ist die aktuelle Situation daher kein Grund zur Panik, sondern vielmehr ein Zeichen dafür, dass sich die Branche verändert. Der Markt passt sich offenbar langsam an neue wirtschaftliche Bedingungen an, in denen nur die effizientesten Miner profitabel bleiben. Gleichzeitig beobachtet der breitere Markt weiterhin wichtige Signale, etwa den Moment, in dem Bitcoin am Break-even-Niveau kurzfristiger Halter balanciert.
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