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Mantle-Plan für Aave sorgt für Uneinigkeit in DeFi
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Mantle-Plan für Aave sorgt für Uneinigkeit in DeFi

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Die Nachwirkungen des rsETH-Vorfalls halten die DeFi-Welt weiterhin in Bewegung. Mantle erwägt nun einen auffälligen Schritt: Das Protokoll möchte möglicherweise bis zu 30.000 Ethereum an Aave verleihen, um eine finanzielle Lücke zu schließen. Der Vorschlag sorgt sofort für Diskussionen innerhalb der Community, insbesondere aufgrund der Bedingungen und Risiken.

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Mantle will Aave mit großem Kredit unterstützen

In einem neuen Vorschlag, bekannt als MIP 34, schlägt Mantle vor, bis zu 30.000 ETH für die Aave DAO bereitzustellen. Dieser Kredit soll helfen, Verluste auszugleichen, die nach dem rsETH-Bridge-Exploit am 18. April 2026 innerhalb von Aave V3 entstanden sind. Dies folgt auf frühere Turbulenzen, bei denen Aave bereits erhebliche Kapitalabflüsse verzeichnete.

Die vorgeschlagene Laufzeit beträgt maximal 36 Monate. Dabei wird eine Verzinsung auf Basis von Lido plus 1 % pro Jahr in Betracht gezogen, wobei sich die endgültigen Konditionen noch ändern können. Bemerkenswert ist, dass Aave den Kredit jederzeit ohne zusätzliche Kosten vorzeitig zurückzahlen darf.

Sicherheiten und Bedingungen werfen Fragen auf

Zur Absicherung des Kredits sieht der Vorschlag zusätzliche Garantien vor. So soll Aave unter anderem 5 % der Protokolleinnahmen abgeben und Aave-Token mit einem Mindestwert von 11 Millionen US-Dollar bereitstellen. Zudem erhält Mantle Stimmrechte über 130.000 Aave-Token.

Dennoch sind nicht alle überzeugt. Innerhalb der Diskussionen stellen Nutzer infrage, ob der Kredit ausreichend abgesichert ist und ob die Bedingungen für Mantle vorteilhaft sind. Einige vertreten die Ansicht, dass Aave selbst mehr Verantwortung für die entstandene Situation übernehmen sollte.

Weitere Details und die laufende Diskussion sind im Forum von Mantle zu finden.

Community über Vorschlag gespalten

Die Reaktionen aus der Community zeigen ein geteiltes Bild. Einige Teilnehmer sehen den Kredit als Möglichkeit, Stabilität in DeFi zurückzubringen und Nutzer zu schützen. Andere sorgen sich um die Risiken und mögliche Auswirkungen auf den Wert von MNT.

Zudem herrscht Unklarheit darüber, wie genau der Kredit zur Entschädigung betroffener Nutzer beitragen soll. Fragen zu Transparenz, Rendite und den tatsächlichen Auswirkungen bleiben vorerst unbeantwortet.

Der Vorschlag befindet sich derzeit noch in der Diskussionsphase und wurde noch nicht zur Abstimmung gebracht. Das Ergebnis könnte jedoch große Auswirkungen auf sowohl Mantle als auch Aave haben – und möglicherweise auf den gesamten DeFi-Markt.

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