Bitcoin-Entwickler arbeiten an einem bemerkenswerten Vorschlag, der die Funktionsweise älterer Adressen drastisch verändern könnte. Angesichts des Aufkommens von Quantencomputern möchten sie verwundbare Adressen in Zukunft einschränken oder sogar vollständig blockieren.
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Neuer Vorschlag richtet sich auf Quantenbedrohung
Der Vorschlag, bekannt als BIP 361, stellt einen Plan vor, um Bitcoin widerstandsfähiger gegen Quantencomputer zu machen. Diese Technologie könnte theoretisch bestehende Kryptografie brechen, wodurch ältere Bitcoin-Adressen mit offengelegten öffentlichen Schlüsseln verwundbar werden.
Die Idee besteht darin, insbesondere sogenannte P2PK-Adressen zu schützen, da diese ihren öffentlichen Schlüssel bereits auf der Blockchain preisgegeben haben. Laut der Dokumentation könnte ein leistungsfähiger Quantencomputer diese Daten nutzen, um private Schlüssel zu rekonstruieren und Gelder zu stehlen.
Weitere Details zum Vorschlag finden sich in der offiziellen Dokumentation: GitHub
Drei Phasen sollen Übergang erzwingen
Der Plan besteht aus mehreren Phasen, die schrittweise eingeführt werden. In der ersten Phase wird das Senden von Bitcoin an verwundbare Adressen eingeschränkt. Dies soll Nutzer dazu anregen, auf neue, quantensichere Adressen umzusteigen.
In der zweiten Phase wird es noch strenger: Transaktionen, die alte Kryptografie verwenden, werden vollständig ungültig. Das bedeutet, dass Guthaben auf nicht aktualisierten Adressen nicht mehr ausgegeben werden können.
Eine dritte Phase befindet sich noch in der Entwicklung und zielt auf eine mögliche Lösung ab, verlorene Gelder mithilfe fortschrittlicher kryptografischer Techniken wiederherzustellen.
Große Auswirkungen auf das Bitcoin-Ökosystem
Laut den Autoren des Vorschlags ist die Bedrohung ernst. Mehr als 34 % aller Bitcoin haben bereits einen öffentlichen Schlüssel offengelegt, was diese Coins theoretisch verwundbar macht. Gleichzeitig kann es Jahre dauern, bis Wallets, Börsen und andere Parteien vollständig auf neue Technologien umstellen, wie auch in diesem Leitfaden über Krypto-Wallets erläutert wird.
Der Vorschlag versucht daher, Druck aufzubauen, indem ein klarer Zeitplan eingeführt wird. Nutzer, die nicht rechtzeitig upgraden, riskieren, dass ihre Bitcoin letztlich feststecken.
Obwohl es sich noch um ein Konzept handelt, zeigt BIP 361, dass die Diskussion über Quantensicherheit zunehmend konkreter wird und potenziell große Auswirkungen auf die Zukunft von Bitcoin hat – insbesondere da jüngste Entwicklungen zeigen, dass sich Bitcoin laut dem Power-Law-Modell in einer entscheidenden Phase befindet.
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