In einem Deal, der Krypto und die Creator Economy vereint, investiert Bitmine satte 200 Millionen US-Dollar in Beast Industries – das Unternehmen hinter YouTube-Superstar MrBeast. Mit dieser Investition erhält der weltweit größte institutionelle Ethereum-Inhaber direkten Zugang zu 450 Millionen Abonnenten und über 1,4 Milliarden Aufrufen pro Quartal. Laut Analysten handelt es sich hierbei nicht um einen bloßen Marketingschritt, sondern um einen strategischen Vorstoß in Richtung massenhafter DeFi-Adoption.
Ethereum ist erhältlich bei Bitvavo und Bybit.
MrBeast als Einstiegspunkt für DeFi
Bei dem Deal geht es nicht um Markenbekanntheit, sondern um Reichweite. Sobald Beast Industries seine eigene Finanzplattform mit integrierter DeFi-Funktionalität startet, werden MrBeasts Videos zu einer neuen Art von Infrastruktur. Jedes Video wird zur Gelegenheit, Wallets zu aktivieren, Transaktionen zu erklären und Nutzer zu onboarden – ohne dass es sich wie ein Tutorial anfühlt.
Mit einer Zielgruppe, die überwiegend aus Gen Z und Gen Alpha besteht, erreicht MrBeast genau die Generation, die die Finanzwelt der kommenden Jahrzehnte prägen wird. Analysten betonen, dass der Einfluss dieser Gruppen auf die zukünftige Krypto-Akzeptanz stark unterschätzt wird.
Q2: Testphase, Q4: Wirkungsmessung
Laut CryptoChatter passen die Investorenliste und das Ziel des Projekts ideal zusammen. Hinter Beast Industries stehen unter anderem ARK Invest von Cathie Wood, die Krypto-Börse Kraken sowie Fundstrat von Tom Lee. Diese Akteure investieren nicht in Hypes – sie erkennen das strategische Potenzial dessen, was hier aufgebaut wird.
Die erste Testversion der Beast-Plattform ist für das zweite Quartal dieses Jahres geplant. Bis zum vierten Quartal erwarten Insider erste Nutzungsdaten, die zeigen sollen, wie groß die Wirkung auf den Retail-Kryptomarkt ist. Sollten diese Zahlen überzeugend sein, dürfte die klassische Sichtweise auf Adoption durch Institutionen und ETFs infrage gestellt werden.
Statt auf Wall Street zu warten, könnte Ethereum durch diesen Deal direkt in die Hände von Hunderten Millionen Menschen gelangen – über einen YouTuber, der sich einst selbst lebendig vergraben hat, um Klicks zu generieren. Mehr über diese Entwicklung findest du in diesem Artikel.
