Ethereum pendelt bereits seit Tagen um die 3.000-US-Dollar-Marke – doch das könnte sich bald ändern. Laut Analyst Ted (@TedPillows) verläuft das Wochenende bisher ruhig, aber ab dem 1. Dezember dürfte deutlich mehr Bewegung in den Markt kommen. Sowohl aus makroökonomischer als auch aus technischer Sicht scheint ein spannendes Szenario bevorzustehen.
Ethereum ist erhältlich bei Bitvavo und Bybit.
Drei bevorstehende Katalysatoren
Das Timing ist bemerkenswert: Am 1. Dezember endet offiziell das Programm zur quantitativen Straffung (Quantitative Tightening) in den USA, mit dem die Federal Reserve über Jahre hinweg aktiv Liquidität aus dem Finanzsystem gezogen hat. Gleichzeitig wird Fed-Vorsitzender Jerome Powell eine Rede halten, die Hinweise auf die künftige Zinspolitik geben könnte. Und am 3. Dezember steht als drittes Ereignis das Fusaka-Upgrade von Ethereum an – ein technisches Update, das sich auf Geschwindigkeit und Skalierbarkeit des Netzwerks auswirken dürfte.
3.000 $ als entscheidender Schwellenwert
Zum Zeitpunkt dieses Artikels notiert Ethereum bei 3.000 US-Dollar, bei einem 24-Stunden-Handelsvolumen von über 11,5 Milliarden US-Dollar. Das entspricht nur einem minimalen Anstieg von 0,2 %, zeigt aber, dass sich der Markt derzeit stabil hält. Dennoch weisen viele Trader darauf hin, dass die kommende Woche entscheidend für den kurzfristigen Trendverlauf sein könnte.
Bleibt ETH über der 3.000-Dollar-Marke, sieht Ted Kursziele zwischen 3.200 und 3.400 US-Dollar als realistisch an. Sollte der Kurs jedoch unter diese Grenze fallen, ist ein Rückgang in Richtung 2.800 US-Dollar wahrscheinlich. Aktuell scheint der Markt auf Powells Rede und das Livegehen des Upgrades zu warten, bevor konkrete Entscheidungen getroffen werden.
