Auf X (ehemals Twitter) ist eine hitzige Diskussion über möglichen Insiderhandel im Zusammenhang mit dem großen Marktcrash am 10. Oktober entbrannt. Im Mittelpunkt steht eine Person, die 30 Minuten vor Trumps Ankündigung neuer China-Zölle massive Short-Positionen über Hyperliquid eröffnete – und nach dem Crash mit einem Gewinn von 192 Millionen Dollar ausstieg. Einige vermuten: Das war kein Zufall – und möglicherweise ist sogar die Trump-Familie involviert.
WLFI ist erhältlich bei Bitvavo und Bybit.
Shorts direkt vor dem Crash eröffnet
Laut On-Chain-Beobachtern wie @martypartymusic und @QuintenFrancois passierte etwas Auffälliges: Ein Insider soll unmittelbar vor der offiziellen Bekanntgabe von Trumps 100 % Importzöllen auf China gigantische Short-Positionen auf Hyperliquid eröffnet haben. Diese Trades brachten ihm schließlich satte $192 Millionen Gewinn ein. Besonders verdächtig: Die zugehörigen Hyperliquid-Accounts wurden erst am selben Tag erstellt.
Der Ablauf wirkt gut geplant. Es wird vermutet, dass die betreffende Person zuvor ihre Positionen im Token $WLFI (ein Projekt mit angeblichen Verbindungen zu Trump) verkauft hat. Mit diesem Gewinn wurden anschließend Short-Positionen auf größere Marktsegmente eröffnet. Genau in dem Moment, als Trump seine Zölle offiziell verkündete, stürzten die Märkte ab – und der Insider schloss seine Positionen mit Millionenprofiten.
Alle Spuren führen zu WLFI
Laut Quinten war besonders auffällig, dass nur $WLFI schon Stunden vor der Ankündigung zu fallen begann – der restliche Markt reagierte erst später.
„Ist es Zufall, dass gerade WLFI, ein Token mit Verbindungen zur Trump-Familie, als einziger früher verkauft wurde?“, fragt er in einem Thread.
Auch wenn es bislang keine stichhaltigen Beweise gibt, sehen einige Analysten eine Verbindung zwischen den WLFI-Verkäufen, den Hyperliquid-Accounts und dem Timing der Shorts. Die Schlussfolgerung von Quinten:
„Das führt alles zur Trump-Familie. Wir können es nur (noch) nicht beweisen.“
Sollte sich diese Theorie bewahrheiten, wäre das einer der lukrativsten Insider-Trades in der Geschichte der Kryptoindustrie. Noch bleibt es Spekulation – aber die On-Chain-Detektive geben sich damit offensichtlich nicht zufrieden.
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