Die US-amerikanische Aufsichtsbehörde CFTC prüft ernsthaft die Möglichkeit, ausländischen Krypto-Handelsplattformen, die strengen Regulierungen wie der EU-Verordnung MiCA unterliegen, den Zugang zum US-Markt zu gewähren. In einer aktuellen Rede bestätigte die amtierende Vorsitzende Caroline Pham, dass untersucht werde, ob diese Plattformen im Rahmen des sogenannten FBOT-Systems legal in den USA tätig sein können.
Ausländische Vorschriften könnten Schlüssel zum US-Markt sein
Nach Angaben der CFTC bietet ihr bestehendes System für Foreign Boards of Trade (FBOTs) bereits seit Jahren eine Möglichkeit für ausländische Börsen, unter bestimmten Bedingungen Geschäfte mit US-Kunden zu tätigen. Anstatt sich vollständig als US-Börsen (Designated Contract Markets) registrieren zu müssen, können sich diese Plattformen als FBOT registrieren, sofern sie einem vergleichbaren Regulierungssystem unterliegen. Siehe auch den Beitrag der Krypto-Journalistin Eleanor Terrett:
Das Fehlen klarer US-Vorschriften für Kryptowährungen hat dazu geführt, dass viele US-Unternehmen ihre Aktivitäten in Länder mit eindeutigen Richtlinien verlagert haben – wie etwa in EU-Staaten, die unter MiFID oder MiCA fallen. Die CFTC erkennt nun an, dass diese ausländischen Regelwerke teilweise sogar weiter gehen als jene in den USA, insbesondere im Hinblick auf Transparenz, Risikomanagement, Marktverhalten und den Schutz der Kundinnen und Kunden.
MiCA und andere Krypto-Gesetzgebungen im Fokus
Die CFTC untersucht nun, ob auch Plattformen, die unter MiCA oder vergleichbaren Vorschriften für Kryptowährungen operieren, Zugang zum US-Markt erhalten können. Dies könnte ein wichtiger Schritt in Richtung einer stärkeren internationalen Zusammenarbeit und regulatorischen Harmonisierung sein. Laut Caroline Pham ist es entscheidend, dass die USA für pragmatische Lösungen offen bleiben – insbesondere, da viele ausländische Rahmenwerke bereits klare Regeln eingeführt haben, mit denen die USA noch zu kämpfen haben.
Falls Plattformen aus der EU oder anderen gut regulierten Regionen künftig tatsächlich von der CFTC anerkannt werden, könnte dies den Weg für einen deutlich breiteren Marktzugang ebnen. Für die Kryptoindustrie bedeutet dies eine Chance, wieder näher an US-Nutzerinnen und -Nutzer heranzurücken, ohne den gesamten Registrierungsprozess in den USA durchlaufen zu müssen.
Dies zeigt auch, dass die CFTC möglicherweise einen flexibleren Kurs einschlagen will als die SEC, die bislang vor allem eine durchsetzungsorientierte Vorgehensweise verfolgt hat. Ob die USA damit ihre regulatorische Rückständigkeit aufholen können, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Mehr Kontext dazu finden Sie auch in diesem Artikel über den Aufruf zur Zusammenarbeit zwischen SEC und CFTC.
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