Spot Bitcoin ETFs verzeichnen am 18. Juni erhebliche Kapitalabflüsse. Insgesamt fließen netto 90,66 Millionen US-Dollar aus diesen Fonds ab, wobei BlackRocks IBIT der größte Verlierer ist. Auch Ethereum ETFs bleiben nicht verschont: Sie verbuchen einen Nettoabfluss von 12,77 Millionen US-Dollar. Dies alles, während der Bitcoin-Kurs bei 62.600 US-Dollar steht, ein Rückgang von 2,9% in den letzten 24 Stunden.
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BlackRock IBIT für den größten Teil der Abflüsse verantwortlich
Vom gesamten Nettoabfluss von 90,66 Millionen US-Dollar bei den Spot-Bitcoin-ETFs entfällt auf BlackRocks IBIT satte 96,66 Millionen US-Dollar. Das bedeutet, dass andere Fonds netto also gerade Geld anziehen, der Abfluss bei IBIT jedoch so groß ist, dass das Gesamtbild negativ ausfällt. Dies ist nicht das erste Mal in dieser Woche, dass die Bitcoin ETFs in den roten Zahlen enden: Auch am 18. Juni gab es bereits Abflüsse, wie aus früheren Berichten über einen Abfluss von 82 Millionen US-Dollar hervorgeht, bei dem Fidelitys FBTC Spitzenreiter war.
Die Zahlen stammen von SoSoValue und zeigen, dass die Stimmung rund um Bitcoin ETFs derzeit unter Druck steht. Das gesamte Nettovermögen aller Spot-Bitcoin-ETFs beträgt derzeit 78,32 Milliarden US-Dollar. Der jüngste Abwärtstrend fügt sich in ein breiteres Bild ein, in dem der Bitcoin-Kurs unter Druck steht und Anleger vorsichtig sind.
Auch Ethereum ETFs verzeichnen Geldabflüsse
Neben Bitcoin verzeichnen auch die Spot-Ethereum-ETFs am 18. Juni einen Nettoabfluss. Es handelt sich um insgesamt 12,77 Millionen US-Dollar, wobei BlackRocks ETHA den gesamten Betrag auf sich vereint. Das bedeutet, dass der Abfluss vollständig auf diesen einen Fonds entfällt, während andere Ethereum ETFs keine signifikante Bewegung zeigen.
Die Abflusszahlen sowohl bei Bitcoin- als auch bei Ethereum ETFs deuten darauf hin, dass institutionelle Anleger derzeit zurückhaltend sind. Ob es sich um eine vorübergehende Delle oder den Beginn einer längeren Abflussphase handelt, bleibt abzuwarten. Wer den Markt genau beobachtet, weiß, dass solche Bewegungen oft mit breiteren makroökonomischen Entwicklungen und der allgemeinen Stimmung auf dem Kryptomarkt zusammenhängen.
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