Strive-CEO Matt Cole bezeichnet den vergangenen Handelstag als den schwierigsten in der Geschichte von Digital Credit. Die Token STRC und SATA fallen massiv, erholen sich danach aber ebenso schnell. Laut Cole besteht kein Grund zur Panik: Es handelt sich um ein Leverage-Liquidations-Ereignis, nicht um ein Zeichen sich verschlechternder Kreditqualität.
Starke Rückgänge und schnelle Erholung
STRC fällt auf seinem Tiefststand auf 82,50 $, bevor der Kurs stark zurückschnellt. SATA fällt von pari auf die niedrigen 90er und macht danach ebenfalls eine ähnliche Aufwärtsbewegung. Zuvor war die STRC-Aktie bereits auf ein Rekordtief von 89 $ gefallen, was nun mit dem neuen Rückgang auf 82,50 $ noch weiter übertroffen wird.
Cole sagt, dass rund um die Tagestiefs ausgerechnet deutlich viele Käufer aktiv waren. Dies deute seiner Einschätzung nach darauf hin, dass Marktteilnehmer den Dip als Einstiegsmoment betrachten, nicht als Signal zum Verkauf. Dieses Bild passe zu seiner Erklärung, dass die zugrunde liegenden Kreditprofile der Emittenten weiterhin stark blieben.
Zwangsverkäufe als Ursache
Was die Bewegung verursacht, sind Zwangsverkäufe durch Parteien mit zu viel Leverage, so Cole. Diese Verkäufe führen zu einem Kaskadeneffekt, bei dem die Kurse schnell unter Druck geraten. Solche Liquidationen können deutliche Ausschläge verursachen, die unabhängig vom tatsächlichen Wert oder der Qualität des Produkts sind.
Cole gibt auch an, dass die Dividendenreserven von Strive intakt sind und das Unternehmen selbst nicht unter finanziellem Stress steht. Die Botschaft ist klar: Die Fundamente stimmen, der Markt reagiert auf technischen Druck und nicht auf schlechte Geschäftsergebnisse. Ob Anleger diese Botschaft übernehmen, muss sich in den kommenden Wochen zeigen, aber die anfängliche Reaktion auf die Tagestiefs scheint zumindest positiv zu sein.
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