CME Group, der weltweit größte Derivatemarkt, geht vor Gericht, um die US-amerikanische Aufsichtsbehörde CFTC zu belangen. Der scheidende CEO Terrence Duffy kündigt an, dass das Unternehmen eine Klage gegen die Commodity Futures Trading Commission einreicht, aufgrund der Entscheidung, Perpetual Futures in den USA zu genehmigen.
Was ist der Sachverhalt?
Ende Mai genehmigt die CFTC eine Reihe von Plattformen, regulierte Kryptowaehrungs-Perpetual-Futures anzubieten. Zu diesen Plattformen gehören unter anderem Kalshi und Coinbase. Perpetual Futures, auch „Perps“ genannt, sind Futures-Kontrakte ohne Verfallsdatum, mit denen Trader auf den Preis eines Assets spekulieren können. Kalshi erreichte damit ein Futures-Volumen von 5,5 Milliarden US-Dollar.
CME Group ist damit nicht einverstanden und schlägt nun den Rechtsweg ein. Duffy stellt fest, dass Perpetual Futures rechtlich als Swaps unter dem Dodd-Frank Act behandelt werden müssen, und nicht als gewöhnliche Futures. Diese Unterscheidung ist entscheidend, denn Swaps unterliegen einer anderen Regulierung und laufen über andere Kanäle als Standard-Futures-Kontrakte.
CME beansprucht exklusive Rechte
Duffy geht in seiner Argumentation noch weiter. Seiner Ansicht nach hat die CME Group exklusive Rechte an dem einschlägigen Benchmark-Provider, der zu dieser Art von Produkten gehört. Das bedeute, so sagt er, dass verwandte Produkte ohnehin über CME laufen müssten, unabhängig davon, ob sie als Perpetual-Kontrakte strukturiert sind oder nicht.
Die Klage betrifft damit nicht nur die Frage, wie Perpetual Futures reguliert werden, sondern auch die Wettbewerbsposition von CME gegenüber Neueinsteigern wie Kalshi und Coinbase. Angesichts des wachsenden Interesses großer Finanzakteure an Kryptowaehrungen, wie etwa bei der Migration der Wall Street zu Kryptowaehrungs-Infrastrukturen sichtbar, steht für alle Beteiligten viel auf dem Spiel. Der Ausgang dieses Falls kann große Auswirkungen darauf haben, wie sich der US-amerikanische Kryptowaehrungsmarkt in den kommenden Jahren entwickelt. Meldet CNBC.
Erhalten Sie 10 Euro kostenlose Krypto bei Bitvavo
In Zusammenarbeit mit Bitvavo dürfen wir unseren Lesern 10 Euro kostenlose Kryptowährung anbieten. Dies ist eine exklusive Kooperation mit dem Marktführer in Europa. Zusätzlich können Sie in den ersten 7 Tagen 10.000 € völlig gebührenfrei auf der Plattform handeln, was einem Wert von 25 Euro entspricht.
Bitvavo bietet mehr als 400 verschiedene Kryptowährungen an und verfügt über eine MiCA-Lizenz.
Starten Sie Ihr Krypto-Abenteuer mit einem Willkommensgeschenk von 10 Euro (eine Einzahlung von 10 € ist erforderlich) und erstellen Sie Ihr Konto über den untenstehenden Button. Alle Bedingungen zu diesem Angebot finden Sie auf der Aktionsseite.
