Analyst Michaël van de Poppe teilt eine klare Sichtweise auf den Bitcoin-Kurs: Solange der Preis zwischen 59.000 US-Dollar und 65.000 US-Dollar liegt, gibt es für ihn wenig Grund zu handeln. Der Kurs steht derzeit bei 61.300 US-Dollar, einem Rückgang von 2,7 % in den letzten 24 Stunden, und befindet sich damit genau im Niemandsland zwischen zwei wichtigen Niveaus.
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Zwei Szenarien für eine Long-Position
Van de Poppe stellt fest, dass Bitcoin zwar nach dem Erreichen der Tiefs abgeprallt ist, aber fast sofort bei rund 64.000 US-Dollar auf Widerstand gestoßen ist. Das macht die aktuelle Zone unattraktiv für den Handel. Dennoch hält er durchaus Ausschau nach Long-Positionen, allerdings nur unter bestimmten Bedingungen.
Das erste Szenario ist ein Rückgang in Richtung 59.000 US-Dollar. Wenn der Preis dieses Niveau erreicht und dann zurückprallt, sieht er das als ein Kaufsignal. Das zweite Szenario ist ein Durchbruch über 64.000 US-Dollar bis 65.000 US-Dollar. Wenn Bitcoin dieses Gebiet zurückerobert, bedeutet das seiner Ansicht nach, dass der Kurs wieder in die alte Range gelangt, was ebenfalls ein Auslöser für eine Long-Position ist. Dies knüpft an frühere Analysen an, wie der Bitcoin-Kurs gefangen bleibt zwischen 60.000 US-Dollar und 64.000 US-Dollar.
Geduld ist die Strategie
Solange keines dieser beiden Szenarien eintritt, entscheidet sich Van de Poppe bewusst für Abwarten. Er gibt an, dass die aktuelle Position zwischen den beiden Ranges wenig Handelsmöglichkeiten bietet und seine Strategie schlichtweg keinen Raum für impulsive Entscheidungen in diesem Bereich lässt.
In dem Chart, den er teilt, sind die Niveaus deutlich sichtbar. Die grüne Zone um 59.073 US-Dollar markiert den Bereich, in dem er einen Sweep der Tiefs erwartet, während 63.855 US-Dollar und 65.065 US-Dollar die Grenzen der darüber liegenden Range bilden. Ein erfolgreicher erneuter Test dieser letzten Zone öffnet seiner Ansicht nach den Weg zu höheren Niveaus in Richtung 72.683 US-Dollar, was einen möglichen Anstieg von fast 16 % vom aktuellen Niveau aus bedeuten würde. Bereits zuvor warnte Van de Poppe vor der Möglichkeit eines weiteren Rückgangs in Richtung 52 US-DollarK, falls die Unterstützungsniveaus nicht halten.
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