Die amerikanische Senatorin Cynthia Lummis schlägt Alarm: Wenn der derzeitige Kongress keine Gesetzgebung für Kryptowährungen verabschiedet, ist der nächste Zeitpunkt dafür wahrscheinlich erst im Jahr 2030. Sie stellt fest, dass Entwickler ohne neue Gesetze rechtlich ungeschützt bleiben, während Strafverfolgungsbehörden nicht die richtigen Mittel haben, um unredliche Akteure zu belangen. Der CLARITY Act soll beide Probleme lösen.
Gesetzgebungsuhr tickt laut Lummis
Lummis teilt über X mit, dass der Zeitdruck enorm sei. Gelingt es diesem Kongress nicht, Gesetze für digitale Vermögenswerte zu verabschieden, verschiebt sich eine neue Chance auf das Jahr 2030. Das sei nach ihrer Ansicht inakzeptabel, denn der Kryptowährungssektor operiere in der Zwischenzeit weiterhin in einer rechtlichen Grauzone.
Ohne klare Regeln stehen Entwickler allein da, was den rechtlichen Schutz betrifft. Gleichzeitig fehlt Aufsichtsbehörden und Strafverfolgungsdiensten die rechtliche Grundlage, um gegen Akteure vorzugehen, die das System missbrauchen. Lummis sieht den CLARITY Act als die Lösung für genau diese beiden Probleme.
Was ist der CLARITY Act?
Der CLARITY Act ist eine Gesetzgebung, die mehr Klarheit darüber schaffen soll, wie digitale Vermögenswerte in den Vereinigten Staaten rechtlich klassifiziert werden. Das Fehlen eines solchen Rahmens sorgt seit Jahren für Unsicherheit in der Branche. Lummis dringt darauf, dass die Kongressmitglieder jetzt handeln, bevor das politische Momentum verschwindet.
Der Druck auf die Gesetzgeber in Washington nimmt zu, da der Kryptowährungssektor wächst und internationale Regulierungen wie in Südkorea bereits weiter ausgearbeitet sind. Die Debatte über die Kryptowährungsgesetzgebung findet nicht nur in den USA statt, aber die Position Amerikas als Finanz- und Technologiezentrum macht den Einsatz besonders hoch. Wer Kryptowährungen kaufen und investieren möchte, verdient Klarheit, und das gilt sicherlich auch für die Entwickler, die die Infrastruktur aufbauen.
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