Bitcoin scheint sich still und leise von seiner ambitionierten Bitcoin-Strategie zu verabschieden. Neue Daten zeigen, dass das Land innerhalb von anderthalb Jahren den Großteil seiner BTC-Reserven verkauft hat. Gleichzeitig wächst der Zweifel, ob das einst so innovative Mining-Projekt überhaupt noch aktiv ist.
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Großer Teil der Bitcoin-Reserven verkauft
Laut aktuellen Zahlen ist der Bitcoin-Bestand Bhutans von etwa 13.000 BTC im Oktober 2024 auf nur noch 3.954 BTC gesunken. Das entspricht einem Rückgang von rund 70 %. Der aktuelle Wert dieser verbleibenden Bestände liegt bei etwa 280,6 Millionen US-Dollar.
Allein im Jahr 2026 hat Bhutan Bitcoin im Wert von 215,7 Millionen US-Dollar bewegt, wobei ein großer Teil in unbekannte Wallets transferiert wurde. Am 10. April wurden zudem etwa 319,7 BTC verschoben, verteilt auf Adressen, die zuvor für Verkäufe über Parteien wie Galaxy Digital und OKX genutzt wurden, sowie auf eine neue unbekannte Wallet.
Die Daten deuten darauf hin, dass es sich bei diesen Verkäufen nicht um eine einmalige Aktion handelt, sondern um einen längerfristigen Trend, bei dem das Land seine Position schrittweise abbaut, wie auch in aktuellen On-Chain-Daten zu Bitcoin-Investoren zu sehen ist.
Zweifel am Bitcoin-Mining in Bhutan
Bhutan war lange Zeit als eines der ersten Länder bekannt, das auf staatlicher Ebene Bitcoin-Mining mithilfe von Wasserkraft betrieb. Dieses Modell erregte weltweit Aufmerksamkeit aufgrund der Nutzung nachhaltiger Energie aus Flüssen.
Inzwischen scheint sich dies geändert zu haben. Blockchain-Daten zeigen, dass seit über einem Jahr keine signifikanten Mining-Einnahmen mehr verzeichnet wurden. Der letzte Zufluss von mehr als 100.000 US-Dollar liegt über ein Jahr zurück, was darauf hindeuten könnte, dass die Mining-Aktivitäten eingestellt oder stark reduziert wurden.
Eine mögliche Erklärung liegt in den veränderten Marktbedingungen. Der Bitcoin-Kurs liegt bei rund 72.000 US-Dollar, während die Mining-Difficulty Rekordhöhen erreicht und die Blockbelohnung nach dem Halving auf 3,125 BTC gesunken ist. Dies setzt die Rentabilität unter Druck, insbesondere für kleinere Akteure.
Auffälliger Unterschied zu anderen großen Akteuren
Was diese Situation besonders bemerkenswert macht, ist, dass Bhutan verkauft, während andere große Marktteilnehmer weiterhin akkumulieren. Unternehmen und Fonds kaufen weiterhin große Mengen Bitcoin, und auch ETF’s verzeichnen anhaltende Zuflüsse.
Bhutan scheint damit eine Ausnahme unter staatlichen Investoren zu bilden. Während das Land einst mit einem einzigartigen Mining-Modell Pionierarbeit leistete, verfolgt es nun möglicherweise eine andere Strategie. Der Verkauf von Bitcoin und die Nutzung der Wasserkraft für Energieexporte könnten finanziell attraktiver geworden sein.
Die kommenden Wochen werden zeigen, ob Bhutan sich vollständig von seinen Bitcoin-Aktivitäten verabschiedet oder ob es sich lediglich um eine temporäre Neupositionierung in einem sich wandelnden Markt handelt.
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