Nvidia steht erneut unter Druck, nachdem ein US-Richter eine wichtige Entscheidung getroffen hat. Eine Klage, in der dem Unternehmen vorgeworfen wird, krypto-bezogene Einnahmen verschleiert zu haben, darf als Sammelklage (Class Action) fortgesetzt werden. Dadurch können Investoren gemeinsam vorgehen – mit potenziell weitreichenden Folgen für die Berichterstattung von Unternehmen über Aktivitäten im Bereich Kryptowährungen.
Richter sieht ausreichende Hinweise auf Kursauswirkungen
Der Fall bezieht sich auf den Zeitraum zwischen August 2017 und November 2018. Investoren behaupten, dass Nvidia mehr als 1 Milliarde US-Dollar an Einnahmen aus Krypto-Mining-Hardware nicht transparent ausgewiesen hat. Stattdessen sollen diese Erlöse der Gaming-Sparte zugerechnet worden sein, wodurch die Nachfrage nach Gaming-GPUs höher erschien, als sie tatsächlich war.
Das Gericht kam zu dem Schluss, dass Nvidia nicht ausreichend nachweisen konnte, dass diese Informationen keinen Einfluss auf den Aktienkurs hatten. Dies ist ein entscheidender Punkt, da er bestimmt, ob die Klage als Sammelklage fortgeführt werden kann.
Weitere Details aus dem Verfahren finden Sie im offiziellen Dokument: CourtListener.
Krypto-Mining spielte größere Rolle als gedacht
Laut den Klägern war Nvidia deutlich stärker vom Krypto-Mining abhängig, als das Unternehmen selbst kommunizierte. Während Nvidia angab, dass diese Einnahmen nur einen kleinen Teil des Geschäfts ausmachten, soll in Wirklichkeit ein erheblicher Anteil der GPU-Verkäufe direkt mit Mining-Aktivitäten verbunden gewesen sein.
Als der Kryptowährungen-Markt im Jahr 2018 einbrach, wurde diese Abhängigkeit sichtbar. Nvidia erklärte damals, dass es zu Überbeständen und schwachen Verkaufszahlen in der Gaming-Sparte gekommen sei. Kurz darauf fiel die Aktie innerhalb von nur zwei Handelstagen um etwa 28,5%.
Dieser Kursrückgang spielt eine zentrale Rolle im Verfahren, da Investoren anführen, über die tatsächlichen Risiken getäuscht worden zu sein.
Fall könnte große Folgen für Tech- und Kryptosektor haben
Der Rechtsstreit läuft bereits seit mehreren Jahren und wurde zuvor sogar vorübergehend abgewiesen. Nach einer erfolgreichen Wiederaufnahme und einem gescheiterten Versuch von Nvidia, den Fall vor dem Obersten Gerichtshof stoppen zu lassen, wird das Verfahren nun endgültig fortgesetzt.
Am 21. April findet eine weitere Anhörung statt, in der die nächsten Schritte festgelegt werden. Der Fall gilt inzwischen als wichtiges Signal für Unternehmen, die sowohl im Bereich AI als auch Kryptowährungen tätig sind.
Die Entscheidung macht deutlich, dass Unternehmen transparent darlegen müssen, woher ihre Einnahmen stammen – insbesondere, wenn diese von volatilen Märkten wie Kryptowährungen abhängen. Für Investoren bleibt letztlich eine zentrale Frage: Was wusste das Unternehmen – und wann? Bleiben Sie auf dem Laufenden mit dem neuesten news.
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