Bitcoin fließt bei Binance so langsam ein wie seit 2020 nicht mehr. Das ist bemerkenswert, weil weniger BTC in Richtung einer großen Exchange oft auf nachlassenden Verkaufsdruck hindeutet. Laut neuen Daten liegt der 30-Tage-Durchschnitt der Bitcoin-Zuflüsse zu Binance nun bei rund 4.900 BTC pro Monat. Das ist deutlich niedriger als der historische Durchschnitt von 10.000 bis 15.000 BTC. Analysten sehen darin ein Signal, dass Anleger ihre Coins seltener für einen Verkauf bereitlegen und sich häufiger für eine langfristige Verwahrungsstrategie entscheiden.
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Bitcoin-Zuflüsse zu Binance fallen auf ein auffallend niedriges Niveau
Der Krypto-Analyst Darkfost weist auf X auf einen starken Rückgang der Bitcoin-Zuflüsse zu Binance hin. Der gleitende 30-Tage-Durchschnitt liegt bei etwa 4.900 BTC, während die übliche Spanne in früheren Zeiträumen deutlich höher lag. Ihm zufolge erreicht der Markt damit ein Niveau, das seit 2020 nicht mehr gesehen wurde.
Diese Entwicklung ist relevant, weil Binance nach wie vor einen großen Teil der Bitcoin-Reserven auf Exchanges verwaltet. Darkfost erklärt, dass die Plattform etwa 20 % aller BTC auf Exchanges hält, wenn die Chicago Mercantile Exchange und professionelle zentralisierte Handelsplattformen unberücksichtigt bleiben. Wenn die Zuflüsse zu einem so dominanten Akteur zurückgehen, sagt das oft etwas über das breitere Verhalten der Anleger aus.
Weniger Verkaufsdruck kann eine Bodenbildung unterstützen
Ein geringerer Zufluss bedeutet in der Praxis meist, dass weniger Anleger ihre Bitcoin an eine Exchange senden, um sie zu verkaufen. Das kann den Abwärtsdruck auf den Kurs verringern. Darkfost sieht deshalb Raum für die Annahme, dass sich der Markt in Richtung eines Bodens bewegt, weil vergleichbare Phasen in der Vergangenheit häufiger mit Bodenmustern zusammenfielen, wie auch in dieser Analyse über eine mögliche Bodenzone für Bitcoin deutlich wird.
Darüber hinaus fallen die Schwankungen in den Daten weniger heftig aus als während des Zyklus von 2021. Das könnte darauf hindeuten, dass Bitcoin Schritt für Schritt weniger liquide wird und zudem etwas weniger volatil reagiert als in früheren Jahren. In diesem Szenario behandeln mehr Marktteilnehmer Bitcoin nicht nur als spekulatives Produkt, sondern zunehmend auch als Wertspeicher.
Makroumfeld bleibt gleichzeitig ein schwieriger Faktor
Dennoch sieht Darkfost darin auch ein Spannungsfeld. Ein Umfeld mit zunehmender geopolitischer Unruhe, hartnäckiger Inflation und einem sich verschlechternden makroökonomischen Hintergrund gilt traditionell nicht als ideal für Bitcoin. Der Markt betrachtet BTC schließlich noch oft als Risiko-Asset. Gerade deshalb ist die aktuelle Entwicklung interessant: Trotz dieses Gegenwinds bleiben die Zuflüsse zu Binance niedrig.
Das wirft die Frage auf, ob sich der Blick auf Bitcoin langsam verändert. Wenn Anleger BTC zunehmend halten, statt sie auf Exchanges zu verschieben, könnte das langfristig Einfluss auf die Liquidität, das Angebot und den Kursverlauf haben. Die Grafik von CryptoQuant, die Darkfost teilt, rückt diese Verschiebung nun besonders in den Fokus. Verfolgen Sie auch die neuesten Bitcoin-news für weitere Updates zum Markt.
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