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Binance-CEO weist Berichte über iranische Transaktionen zurück
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Binance-CEO weist Berichte über iranische Transaktionen zurück

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Binance reagiert scharf auf jüngste Berichte über Geldströme in Richtung Iran und spricht von falscher Berichterstattung. Laut der Börse entspricht das in den Medien gezeichnete Bild nicht der Realität. Obwohl letztlich 126,1 Millionen US-Dollar bei Wallets landeten, die mit Iran in Verbindung stehen, betont Binance, dass diese Transaktionen nie direkt über die Plattform liefen. Die Situation sei komplexer und verlaufe über mehrere Zwischenschritte.

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Geldströme verlaufen über mehrere Zwischenstufen

Aus den veröffentlichten Daten geht hervor, dass die Transaktionen nicht direkt von Binance zu iranischen Wallets gingen. Stattdessen bewegten sich die Gelder über mindestens drei Zwischenwallets, bevor sie ihr Ziel erreichten. Insgesamt handelte es sich um 126,1 Millionen US-Dollar, von denen etwa 24,1 Millionen US-Dollar mit Wallets in Verbindung gebracht werden, die der iranischen Revolutionsgarde zugeordnet sind.

Die Visualisierung zeigt, wie sich Geldströme über verschiedene Adressen verzweigen, darunter Zahlungsdienstleister und andere unbekannte Wallets. Ein großer Teil der Mittel scheint von einem Stablecoin-Emittenten zu stammen, der für etwa 1,1 Milliarden US-Dollar an Zuflüssen in das Netzwerk verantwortlich ist, während weitere 461 Millionen US-Dollar über einen Zahlungsanbieter hereinkommen.

Binance weist Vorwürfe entschieden zurück

CEO Richard Teng reagierte auf X und erklärte, dass die Berichterstattung nicht korrekt sei. Ihm zufolge hat Binance keine Sanktionsregeln verletzt, und es wurden keine Mitarbeiter aufgrund interner Bedenken entlassen. Er betont, dass verdächtige Accounts inzwischen entfernt und an Strafverfolgungsbehörden gemeldet wurden.

Zudem gibt Binance an, dass die Mittel weder vom eigenen Plattformbestand stammten noch direkt von Binance-Wallets an sanktionierte Parteien gesendet wurden. Die Krypto-Börse beschreibt sich selbst als Zwischenstation, über die Transaktionen lediglich temporär liefen, ohne direkte Beteiligung am Endziel.

Untersuchungen und Aufsicht nehmen zu

Der Fall zeigt, wie komplex die Nachverfolgung von Kryptotransaktionen sein kann, insbesondere wenn mehrere Wallets und Plattformen beteiligt sind. Laut Binance wurden verschiedene Accounts bereits im Jahr 2025 und Anfang 2026 untersucht und schließlich entfernt.

Gleichzeitig wächst der Druck auf Krypto-Börsen, transparenter über Geldströme zu berichten und strengere Kontrollen einzuführen. Die Diskussion rund um diese Transaktionen passt in einen breiteren Trend, bei dem Aufsichtsbehörden weltweit genauer auf mögliche Sanktionsumgehungen über Kryptowährungen achten, wie auch aus jüngsten Berichten über eingefrorene Krypto-Assets und Aufsicht hervorgeht.

Binance gibt an, sein Compliance-Programm weiter verschärft zu haben und aktiv mit Behörden zusammenzuarbeiten, um verdächtige Aktivitäten zu erkennen und zu bekämpfen.

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