Bitcoin bewegt sich derzeit rund um $69.000, doch laut neuen On-Chain-Daten ist es noch zu früh, von einem endgültigen Boden zu sprechen. Analysten weisen darauf hin, dass sich der Markt in einer wichtigen Testphase befindet, in der insbesondere institutionelle Investoren eine große Rolle spielen. Dadurch verläuft dieser Zyklus anders als frühere Kryptomärkte.
Daten von CryptoQuant zeigen, dass sich mehrere Indikatoren zwar in Richtung einer Bewertungszone bewegen, jedoch wichtige Signale für einen echten Marktboden noch fehlen. Dadurch könnte die kommende Zeit von Volatilität geprägt sein, während der Markt versucht, eine stabile Grundlage zu bilden.
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Mittelfristige Bitcoin-Investoren liegen im Minus
Ein wichtiger Indikator ist der realisierte Preis verschiedener Gruppen von Bitcoin-Haltern. Vor allem Investoren, die ihre BTC vor sechs bis zwölf Monaten gekauft haben, befinden sich derzeit in einer schwierigen Situation.
Laut den Daten liegt der durchschnittliche Kaufpreis dieser Gruppe bei etwa $100.000. Da der aktuelle Preis deutlich darunter liegt, befinden sich viele dieser Investoren derzeit im Verlust. Historisch gesehen flachen diese Linien meist ab, wenn ein echter Boden gebildet wird.
Im Moment steigen die Kurven jedoch weiterhin an. Das deutet darauf hin, dass noch erheblicher Verkaufsdruck entstehen könnte, wenn die Preise weiter steigen. In früheren Analysen wurden beispielsweise auch Signale betrachtet wie ein Bitcoin-Indikator, der möglicherweise auf einen Boden im Markt hinweist.
MVRV-Ratio zeigt Bewertungszone, aber keine Kapitulation
Ein zweiter wichtiger Indikator ist die MVRV-Ratio, die derzeit bei etwa 1,2 liegt. Historisch wird dieses Niveau als Zone betrachtet, in der langfristige Investoren beginnen, schrittweise Positionen aufzubauen.
Ein echter Zyklusboden liegt jedoch meist tiefer. In früheren Märkten fiel die MVRV oft unter 1,0, bevor eine neue starke Bullenphase begann. Dieses Niveau wird häufig als Kapitulationsphase angesehen, in der viele Anleger ihre Positionen aufgeben.
Laut der Analyse bedeutet dies, dass sich Bitcoin derzeit zwar in einer attraktiven Bewertungszone befindet, die Phase maximalen Schmerzes jedoch möglicherweise noch nicht vollständig erreicht ist. Gleichzeitig zeigen aktuelle Daten, dass Bitcoin-Investoren zunehmend weniger Verluste realisieren, was auf eine Stabilisierung des Marktes hindeuten könnte.
Institutionelle Akteure bestimmen das Tempo
Ein weiterer Faktor, der diesen Zyklus beeinflusst, ist die Rolle großer institutioneller Investoren. In früheren Bullruns dominierte der Einzelhandel, während dieser Markt zunehmend von Fonds und großen Finanzakteuren getrieben wird.
Diese Akteure reagieren in der Regel weniger emotional als Privatanleger, sind jedoch an Risikomanagement und regulatorische Vorgaben gebunden. Wenn der Preis über längere Zeit unter ihrem Einstiegsniveau bleibt, können Fonds dennoch gezwungen sein, Positionen zu verkaufen.
Darüber hinaus zeigen Daten, dass Long-Term-Holder derzeit etwa 15% der realisierten Marktkapitalisierung ausmachen. Historisch bildet sich ein stabiler Boden meist erst, wenn dieser Anteil über 20% steigt.
Zwei mögliche Szenarien für Bitcoin
Laut Analysten gibt es derzeit zwei mögliche Wege zu einem endgültigen Boden. Im ersten Szenario führt ein plötzlicher Marktschock zu schnellen Liquidationen. Dadurch werden schwache Positionen aus dem Markt entfernt und es kann relativ schnell ein starker Boden entstehen.
Das zweite Szenario ist eine längere Konsolidierungsphase, in der sich Bitcoin möglicherweise Monate oder sogar ein Jahr zwischen etwa $60.000 und $80.000 bewegt. In diesem Fall hätten neue Investoren Zeit, sich zu langfristigen Haltern zu entwickeln. Die aktuelle Marktstruktur zeigt beispielsweise, dass der Verkaufsdruck auf Bitcoin durch passive Hodler abnimmt.
Weitere Details zur Analyse sind über CryptoQuant verfügbar. Wer mehr über Marktanalysen erfahren möchte, kann auch unsere Erklärung zur technischen Analyse lesen.
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