Blockchain Stories
Vitalik enthüllt Pläne gegen toxisches MEV und Frontrunning
Ethereum News

Vitalik enthüllt Pläne gegen toxisches MEV und Frontrunning

Starten Sie mit 10 € gratis Krypto bei Bitvavo und handeln Sie 10.000 € kostenlos

Jetzt starten

Ethereum steht vor einer bedeutenden technischen Veränderung. Mit der Einführung von ePBS im Rahmen des sogenannten Glamsterdam-Upgrades verändert sich die Art und Weise, wie Blöcke zusammengestellt werden. Laut Mitgründer Vitalik Buterin verhindert dieses Update, dass sich die Macht der Block-Builder mit Staking vermischt. Gleichzeitig entsteht jedoch ein neues Risiko: eine Zentralisierung innerhalb der Block-Building-Pipeline selbst.

Ethereum ist erhältlich bei Bitvavo und Bybit.

Neue Machtverschiebung innerhalb von Ethereum

Mit ePBS können Block-Proposer ihre Aufgaben an einen offenen Markt von Block-Buildern auslagern. Das steigert die Effizienz, wirft jedoch auch Fragen auf. Was geschieht, wenn eine kleine Anzahl von Buildern den Markt dominiert? In einem solchen Szenario könnten sie Transaktionen zensieren oder manipulieren.

Buterin thematisiert dieses Problem ausführlich in seinem Thread auf X:

Er betont, dass eine Zentralisierung der Block-Builder nicht automatisch zu einer Zentralisierung des Stakings führt, jedoch dennoch strukturelle Risiken mit sich bringt, etwa Transaktionszensur und toxische Formen von MEV.

FOCIL soll Zensur unmöglich machen

Als erste Lösung schlägt Buterin FOCIL vor. Dieses System wählt zufällig 16 Attester aus, die jeweils eine Anzahl von Transaktionen bestimmen, die verpflichtend in einem Block enthalten sein müssen. Fehlen diese Transaktionen, lehnt das Netzwerk den Block ab.

Selbst wenn eine böswillige Partei die gesamte Block-Erstellung kontrolliert, könnte sie Transaktionen dann nicht vollständig unterdrücken. Die zufällig ausgewählten Teilnehmer setzen deren Aufnahme dennoch durch.

Darüber hinaus kursiert eine ambitioniertere Idee, informell als Big FOCIL bezeichnet. Hierbei erhalten Teilnehmer eine deutlich größere Rolle und könnten theoretisch nahezu alle Transaktionen in einem Block bestimmen. Der Builder würde sich dann weitgehend auf die Verarbeitung MEV-bezogener Transaktionen, wie DEX-Arbitrage, sowie auf die Durchführung der Zustandsübergänge beschränken.

Verschlüsselte Mempools und Netzwerk-Privatsphäre

Ein weiterer Schwerpunkt ist toxisches MEV, darunter Sandwich-Angriffe und Frontrunning. Durch die Verschlüsselung von Transaktionen bis zu ihrer Aufnahme in einen Block möchte Ethereum verhindern, dass böswillige Akteure diese frühzeitig abfangen und ausnutzen.

Auch die Netzwerkschicht rückt stärker in den Fokus. Wenn ein Nutzer eine Transaktion versendet, kann diese unterwegs für böswillige Akteure oder Analyseunternehmen sichtbar sein. Lösungen wie das Routing über Tor, spezielle Mixnets oder neue Protokolle wie Flashnet sollen dieses Risiko verringern.

Langfristig strebt Buterin ein stark dezentralisiertes Block-Building-Modell an, das weniger von einem einzelnen zentralen Akteur abhängig ist. Dies erfordert jedoch grundlegende Anpassungen, da Ethereum mit einem gemeinsamen und synchron aktualisierten Zustand arbeitet. Dennoch sieht er Möglichkeiten, bestimmte Transaktionstypen weniger global zu gestalten und sie dadurch kostengünstiger sowie einfacher zu verteilen.

Die Diskussion zeigt, dass Ethereum nicht nur auf Skalierbarkeit setzt, sondern aktiv nach Wegen sucht, strukturelle Zentralisierung zu begrenzen.

Verwandte Beiträge

Bybit stoppt 300 Millionen US-Dollar an Krypto-Betrug mit KI-System

Matt

Arthur Hayes: Längerer Iran-Konflikt könnte Bitcoin antreiben

Matt

Michaël van de Poppe sieht Bitcoin-Ausbruch im März

Klaas Koop

Diese Website verwendet Cookies, um Ihre Erfahrung zu verbessern. Wir gehen davon aus, dass Sie damit einverstanden sind, aber Sie können sich abmelden, wenn Sie dies wünschen.. Akzeptieren Lesen Sie mehr

News
Kurse
Kaufen
Gratis Krypto
Menu