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Ist dieser Bitcoin-Bärenmarkt weniger heftig als frühere Zyklen?
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Ist dieser Bitcoin-Bärenmarkt weniger heftig als frühere Zyklen?

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Bitcoin korrigiert deutlich, doch neuen Daten von CryptoQuant zufolge fällt der aktuelle Rückgang historisch betrachtet vergleichsweise moderat aus. Analyst Darkfost weist darauf hin, dass der Kurs derzeit rund 47 % unter dem jüngsten Hoch auf Basis des täglichen Schlusskurses notiert. Das klingt erheblich, doch frühere Bärenmärkte brachten deutlich tiefere Einbrüche mit sich.

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Aktueller Rückgang bleibt unter historischen Extremen

Aus der geteilten Grafik geht hervor, dass frühere Bärenmärkte deutlich drastischer verliefen. Im Jahr 2012 fiel Bitcoin um mehr als 90 % vom Hoch. Auch in späteren Zyklen, etwa von 2013 bis 2015 und von 2017 bis 2018, erreichten die Drawdowns rund 80 %. Während des Bärenmarktes 2021 bis 2022 verzeichnete der Kurs ebenfalls massive Verluste.

Die aktuelle Korrektur von 47 % wirkt im Vergleich dazu relativ mild. Dennoch mehren sich Stimmen, die behaupten, Bitcoin habe seine besten Zeiten hinter sich. Darkfost relativiert diese Einschätzung auf X und verweist auf das größere historische Gesamtbild:

Zuvor zeigte sich bereits, dass Bitcoin sein drittschlechtestes erstes Quartal seit 2013 verzeichnete, was das Markt­senti­ment zusätzlich belastete.

Laut dem Analysten reagieren Investoren und Medien häufig überproportional auf starke Kursrückgänge. Im Vergleich zu früheren Zyklen stellt der aktuelle Rückgang jedoch noch keine extreme Kapitulation dar.

Werden Bärenmärkte weniger heftig?

Auffällig ist, dass die Grafik zeigt, wie das Ausmaß der Korrekturen im Laufe der Jahre tendenziell abnimmt. Während 2012 noch ein Einbruch von über 90 % zu verzeichnen war, fielen spätere Rückgänge prozentual etwas geringer aus. Das deutet auf einen reiferen Markt mit höherer Liquidität und einer breiteren Investorenbasis hin.

Setzt sich dieses Muster fort, erscheint laut Darkfost ein Gesamtrückgang im Bereich von 60 % bis 70 % plausibler als eine Wiederholung der extremen Einbrüche früherer Jahre. Das bedeutet, dass theoretisch noch Spielraum für weitere Schwäche besteht, jedoch nicht zwangsläufig für eine historische Implosion.

Die Daten von CryptoQuant in Zusammenarbeit mit Analyst Axel Adler Jr verdeutlichen vor allem die zyklische Natur des Marktes. Jeder Bärenmarkt fühlt sich einzigartig und schmerzhaft an, doch im historischen Kontext bleibt Volatilität ein wiederkehrender Bestandteil der Bitcoin-Geschichte.

Für Anleger bleibt die entscheidende Frage, ob diese Korrektur letztlich als relativ moderate Phase innerhalb eines langfristigen Wachstumstrends endet – oder ob der Markt noch einen tieferen Test bevorsteht.

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