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USA wollen passiver Stablecoin-Rendite ein Ende setzen
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USA wollen passiver Stablecoin-Rendite ein Ende setzen

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Das Weiße Haus erhöht den Druck in Bezug auf neue Kryptogesetzgebung. Washington setzt eine Frist bis zum 1. März, um einen umfassenden Gesetzesentwurf zur Marktstruktur voranzubringen. Die Botschaft ist eindeutig: Es wird Klarheit geben – jedoch nicht vollständig zu den Bedingungen der Branche selbst. Insbesondere Stablecoins stehen vor weitreichenden Veränderungen.

Keine Zinsen mehr auf ruhende Stablecoins

Laut Details aus einem Treffen unter Leitung des Weißen Hauses, an dem unter anderem Coinbase, Ripple, a16z und verschiedene Branchenverbände teilnahmen, plant die Regierung, Belohnungen für das bloße Halten von Stablecoins zu untersagen. Die Idee eines digitalen Dollar-Sparkontos rückt damit in weite Ferne.

Renditen sollen künftig nur noch zulässig sein, wenn sie an nachweisbare wirtschaftliche Aktivitäten gekoppelt sind, etwa Lending oder die Bereitstellung von Liquidität. Stablecoins würden sich damit von Zinsprodukten hin zu reinen Zahlungsmitteln entwickeln. Aufsichtsbehörden wollen verhindern, dass passive Guthaben als Alternative zu traditionellen Bankeinlagen fungieren.

Strenge Durchsetzung und strikte Kontrolle

Die Durchsetzung soll mehreren Behörden gleichzeitig obliegen. Die SEC, das US-Finanzministerium und die CFTC teilen sich die Verantwortung. Verstöße können zu Geldstrafen von bis zu 500.000 US-Dollar pro Tag und pro Verstoß führen. Dieses Niveau ist derart hoch, dass Unternehmen kaum Spielraum haben, Vorschriften zu ignorieren oder langwierige Verhandlungen zu führen.

Gleichzeitig fordern Banken zusätzliche Untersuchungen hinsichtlich möglicher Verschiebungen von Spareinlagen in Richtung Stablecoins. Sie befürchten, dass digitale Zahlungsmittel traditionelle Finanzierungsquellen unter Druck setzen.

Klarheit als Katalysator für Kapital

Trotz der Einschränkungen reagieren große Marktteilnehmer überwiegend positiv. Der Gesetzesentwurf schafft Klarheit in Bezug auf Verwahranforderungen, die Aufsicht über Krypto-Exchanges, die Klassifizierung von Token sowie die Abgrenzung zwischen SEC und CFTC. Für institutionelle Investoren wiegt Rechtssicherheit häufig schwerer als maximale Flexibilität.

Die Verhandlungen werden in dieser Woche fortgesetzt. Eine Einigung bis zum Monatsende gilt als realistisches Szenario. Sollte der Vorschlag tatsächlich verabschiedet werden, würde sich der Kryptosektor in den Vereinigten Staaten endgültig vom experimentellen Umfeld hin zu einem regulierten Finanzsektor entwickeln.

Kurzfristig wirken strengere Vorschriften selten optimistisch. Langfristig bildet jedoch klare Gesetzgebung häufig die Grundlage für umfangreiche Kapitalzuflüsse.

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