Bitdeer richtet seine Strategie grundlegend neu aus. Das börsennotierte Bitcoin-Mining-Unternehmen verkauft sämtliche eigenen Bitcoin und reduziert seine BTC-Bestände auf null. Gleichzeitig baut das Unternehmen seine eigene Mining-Kapazität deutlich aus und überholt sogar den Wettbewerber Mara bei der selbst verwalteten Hashrate. Damit setzt Bitdeer klar auf eine Strategie, bei der der direkte Verkauf wichtiger ist als das Halten von Reserven.
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Alle Bitcoin verkauft
Aus dem jüngsten Wochenupdate geht hervor, dass Bitdeer derzeit keinen einzigen Bitcoin mehr in der Bilanz ausweist. Das Unternehmen meldet eine BTC-Produktion von 189,8 BTC – exakt die Menge, die es verkauft. Damit ergibt sich eine Nettoveränderung von minus 943,1 BTC. Die reinen BTC-Bestände, exklusive Kundeneinlagen, liegen nun bei 0.
Die Zahlen beziehen sich auf den 20. Februar 2026. Mit diesem Schritt entfernt sich Bitdeer von der Strategie vieler Miner in früheren Zyklen, die möglichst viele Bitcoin hielten, um auf steigende Kurse zu spekulieren.
Größte selbst verwaltete Hashrate unter börsennotierten Unternehmen
Neben dem Verkauf seiner gesamten Bitcoin-Reserven gibt Bitdeer bekannt, dass die selbst verwaltete Hashrate inzwischen höher liegt als die von Mara. Damit beansprucht das Unternehmen die höchste selbst gemanagte Bitcoin-Hashrate unter börsennotierten Mining-Gesellschaften.
Dies stellt eine bemerkenswerte Entwicklung dar. Anstatt Bitcoin als strategische Reserve in der Bilanz zu sammeln, konzentriert sich Bitdeer offenbar vollständig auf operative Skalierung und unmittelbaren Cashflow aus dem Mining-Geschäft. Das von Jihan Wu kontrollierte Unternehmen positioniert sich damit anders als Wettbewerber, die Bitcoin primär als strategischen Vermögenswert betrachten.
Was bedeutet das für den Markt?
Die Entscheidung, sämtliche geminten Bitcoin sofort zu veräußern, kann verschiedene Gründe haben – etwa die Finanzierung von Expansion, den Abbau von Schulden oder die Reduzierung der Kursvolatilitätsrisiken. Insbesondere in einem Marktumfeld, in dem der Bitcoin-Kurs bei rund 68.000 US-Dollar notiert, kann es attraktiv sein, die Produktion unmittelbar in liquide Mittel umzuwandeln, wie zuletzt auch bei Milliarden an Bitcoin, die auf Exchanges transferiert wurden, zu beobachten war.
Für Investoren in Mining-Unternehmen verdeutlicht dieser Schritt, dass nicht jeder Miner auf langfristige Akkumulation setzt. Einige Marktteilnehmer verfolgen einen stärker unternehmerischen Ansatz, bei dem Stabilität und Skalierung im Vordergrund stehen.
Mit null BTC in der Bilanz und einem Rekord bei der selbst verwalteten Hashrate vollzieht Bitdeer eine klare strategische Neuausrichtung. In den kommenden Monaten wird sich zeigen, ob sich dieser Ansatz auszahlt.
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